SWR2 HÖRSPIEL-STUDIO

Manifest 50 / Du darfst mich töten, wenn Du mich liebst

Manifest 50 / Du darfst mich töten, wenn Du mich liebst Hörspiel von FALKNER, Komposition: Manfred Engelmayr, Regie: Michaela Falkner. Jörg Pohl (li.) spricht den Ivan und Gideon Maoz spricht den Tomas.
Donnerstag, 22:03 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/HR/Ben Knabe)
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Tagestipp

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Shop at radio-today.de Kryonik und der Traum vom ewigen Leben Von Martin Bernhofer Am 12. Jänner 1967 ließ sich der 73-jährige amerikanische Psychologieprofessor James Bedford als erster Mensch einfrieren. Zwei Tage später ließ die "Cryonics Society" in einer Presseaussendung verlauten: "Ein Patient wurde sofort nach seinem Krebstod eingefroren, in der Hoffnung auf eine mögliche Wiederbelebung und Verjüngung durch zukünftige Techniken". Dann wurde James Bedford in eine Aluminiumfolie gewickelt und kopfüber in einem Stickstofftank versenkt. - Der uralte Traum der Menschen vom ewigen Leben erhielt damit eine neue Dimension. Die Kryonik verließ die Phantasiewelt der Science Fiction, in der seriösen Wissenschaft ist sie bis heute aber nicht angekommen. Das Verfahren ist umstritten: Frostschäden an Organen können noch nicht repariert werden, ein Wiedererwachen bleibt utopisch. Immerhin wird die Kryokonservierung in einigen medizinischen Bereichen erfolgreich eingesetzt. Beispielsweise, um Ei- und Samenzellen haltbar zu machen, die zur Reparatur, zur Regenration, aber auch zur "Verjüngung" von Geweben herangezogen werden. Kein Wunder, dass eine neue Verjüngungsmedizin derzeit Hochkonjunktur hat und Silicon Valley-Milliardäre und globale Firmen wie Google viel Geld in geheim gehaltene Forschungen zur Lebensverlängerung investieren. Der eisige Traum vom ewigen Leben scheint die Fantasie auch im digitalen Zeitalter zu befeuern.
Heute 19:05 Uhr auf Ö1

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Konzerttipp des Tages

WDR 3 Konzert

Shop at radio-today.de Chor.com 2017 Ugis Praulins The Nightingale David Lang The Little Match Girl Passion Tabea Debus, Blockflöte; WDR Rundfunkchor Köln, Leitung: Nicolas Fink Aufnahme aus St. Marien, Dortmund
Heute 20:04 Uhr auf WDR3

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Hörspieltipp des Tages

WDR 3 Hörspiel

Shop at radio-today.de Die seltsamste Liebesgeschichte der Welt Von Peter Hirche Komposition: Wolfgang Wölfer Sie: Gisela Trowe Er: Paul Edwin Roth Regie: Hans Bernd Müller Aufnahme des SWF Von fast jedem wird sie geträumt, die seltsamste Liebesgeschichte der Welt: Zwei junge Menschen in sehr verschiedenen Lebensumständen erträumen sich ihren Partner.
Heute 19:04 Uhr auf WDR3

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Featuretipp des Tages

radioWissen am Nachmittag

Shop at radio-today.de Tiere, die nicht jeder mag Amphibien und Reptilien - Glatt, glitschig und genial vielseitig Autorin: Iska Schreglmann / Regie: Sabine Kienhöfer Säugetiere wie die Maus, Vögel wie der Habicht und Reptilien wie die Schlange - sie alle würde es nicht geben ohne die Amphibien! Als Urahnen aller Landwirbeltiere haben die Amphibien vor Hunderten von Jahrmillionen den Schritt aus dem Wasser ans Land geschafft und sich zu einer extrem vielfältigen Klasse entwickelt: Fast 7.000 Arten von Amphibien gibt es heute und jährlich werden etwa 200 neue entdeckt. Die meisten dieser Lurche leben als Larve im Wasser und wandeln sich anschließend zum Landlebewesen. Um zu überleben, haben Amphibien erstaunliche Anpassungsstrategien entwickelt: So überwintern manche Frösche, indem sie sich auf den Grund eines Teiches sinken lassen und ihren Stoffwechsel derart verlangsamen, dass das Herz nur noch wenige Male in der Minute schlägt. Ihre stammesgeschichtlichen Nachfahren, die Reptilien, stehen ihnen in Erfindungsreichtum nicht nach: Manche Echsen verlieren im Kampf um Leben und Tod ihren Schwanz, der den Fressfeind durch heftige Zuckungen ablenkt. Lederschildkröten können bis in eine Tiefe von 1.200 Metern tauchen und die Rennechse schafft es an Land immerhin auf eine Geschwindigkeit von fast 30 Stundenkilometern - Reptilien und Amphibien sind gleichermaßen rekordverdächtig! Die Kröte - Lautstark und geheimnisvoll Autor: Rolf Cantzen / Regie: Christiane Klenz "Dick und hässlich, fett und grässlich ..." wie hier in Christian Andersens Märchen "Die Kröte" sind diese Tiere zunächst keine Sympathieträger: Ihre Haut ist schleimig und warzig, ihre Laute gelten nicht als schön, ihr Anblick provoziert eher Ekel als Interesse. In der Kulturgeschichte spiegeln sich diese negativen Zuschreibungen wider: Die Kröte gilt - mehr noch als der artverwandte Frosch - als Tier des Teufels, das in keinem Hexentrank fehlen darf. Auch die Naturforscher der Aufklärung wie Carl von Linné konnten sich dem nicht entziehen: "Diese widerlichen, ekelerregenden Tiere sind verabscheuungswürdig...". Heutige Zoologen widmen sich den etwa 500 verschiedenen Arten von Kröten mit zunehmendem Interesse, weil ihr Lebensraum durch die Trockenlegung von Feuchtgebieten begrenzt und ihr Überleben durch Pestizideinsatz in der Landwirtschaft weltweit gefährdet ist. Andererseits werden vor allem in Südostasien immer wieder neue Arten von Kröten und anderer Froschlurchen entdeckt. Moderation: Leslie Rowe Redaktion: Bernhard Kastner
Heute 15:05 Uhr auf Bayern 2

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Programmübersicht

Jetzt im Radio Heute 20:00
Antenne Bayern: Die bayerische Nacht WDR4: WDR 4 Musik zum Träumen Bayern 1: Bayern 1 am Abend Deutschlandfunk: Das war der Tag bigFM: GROOVENIGHT Ostseewelle: "Die Nachtschicht" Eins Live: 1LIVE Krimi BB RADIO: Der BB RADIO Abend Radio Swiss Classic: Joseph Haydn Menuetto aus der Sinfonie Nr. 92 NDR 2: NDR 2 beim Reeperbahnfestival 2017 104.6 RTL Berlin: Hans Blomberg Show Antenne MV: Helden der Nacht bei Antenne MV Rock Antenne: Rock Antenne am Abend BR-Klassik: Jazztime WDR5: Profit - Das Wirtschaftsmagazin

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Elfriede Jelinek: Das Licht im Kasten - 01.09.2017

Bild: Bayerischer Rundfunk Mit ChrisTine Urspruch / Musik: Ruslan Boyarin, Klaus Dietl, Stephanie Müller / Regie: Karl Bruckmaier / BR 2017 // Von barocker Vanitas bis zum Cover der Vogue, von Platons Höhlengleichnis bis zum Bild Gisele Bündchens im H&M-Bikini in den Leuchtkästen der U-Bahn, von Armsein bis Armani: In ihrem jüngsten Text beschäftigt sich Elfriede Jelinek mit dem Phänomen Mode. Die stumme Schrift der Kleidung, die den Mensch umschreibt, "als wagte sie sich nicht an seinen lavaheißen Kern", verwandelt Jelinek in einen furiosen Rausch des Sprechens, der nahtlos von teurer Haute Couture zu billiger Massenware wechselt, für die Arbeiter und Arbeiterinnen in Sweatshops einen grauenhaften Preis bezahlen. Sie kombiniert Orgien mit Opfern, Outlet-Stores mit Online-Shopping, Entwürfe von Weiblichkeit mit Männerphantasien, sie zeigt die Schnittstellen von Ökologie und Ökonomie, verknüpft antike Mythen, Kants Kritik der reinen Vernunft und ...
(Bild: Bayerischer Rundfunk)
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