SWR2 Jazztime

Subtil intensiv

Subtil intensiv Meilensteine des Gitarristen John Abercrombie
Samstag, 22:03 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/WDR/Ines Kaiser)
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Tagestipp

SWR2 Jazztime

Shop at radio-today.de Subtil intensiv Meilensteine des Gitarristen John Abercrombie Von Ssirus W. Pakzad Mit dem Amerikaner John Abercrombie ist im August einer der großen Gitarren-Stilisten unserer Zeit nach schwerer Krankheit gestorben. Der in Port Chester, New York geborene Musiker wurde 72 Jahre alt. Bereits mit seinem Debüt "Timeless" schuf er 1974 ein zeitloses Ton-Dokument. Ein Jahr später sorgte Abercrombie wieder für Furore als er mit Bassisten Dave Holland und Schlagzeuger Jack DeJohnette das Trio "Gateway" gründete, das mehrere Alben veröffentlichen sollte. Später rief Abercrombie eigene Formationen vom Trio bis zum Quintett ins Leben, die er stets mit starken Charakteren besetzte. John Abercrombie besaß einen unverkennbaren Sound, ein untrügliches Gespür für harmonische Verbindungen und er spielte stets elegant fließende, lyrische Linien. John Abercrombie: Joy/CD: Up And Coming John Abercrombie Quartet Abercrombie/Feldman/Wheeler/Lovano/Wall/Nussbaum: Free Piece Suit(e)/CD: Open Land John Abercrombie Sextet Jan Hammer: Red And Orange/CD: Timeless John Abercrombie John Abercrombie: Nexus/CD: Gateway John Abercrombie/Dave Holland/Jack DeJohnette John Abercrombie: Four On One/CD: John Abercrombie/Marc Johnson/Peter Erskine John Abercrombie/Marc Johnson/Peter Erskine Bob Mintzer: Runferyerlife/CD: The Hudson Project John Abercrombie/Peter Erskine/Bob Mintzer/John Patitucci Henderson/Burnett: Echoes/CD: Echoes John Abercrombie Sextet John Abercrombie: Fine/CD: The Third Quartet John Abercrombie Quartet
Heute 22:03 Uhr auf SWR2 Rheinland-Pfalz

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Konzerttipp des Tages

Jazz Konzert

Shop at radio-today.de JazzBaltica 2017: Sebastian Studnitzky "Memento" Mit Felix Tenbaum Der Trompeter, Pianist und Komponist Sebastian Studnitzky gilt als Crossover-Spezialist. Das zeigt er nicht nur als künstlerischer Leiter des Berliner XJazz-Festivals, sondern immer wieder auch in seinen eigenen Projekten. Bei der diesjährigen JazzBaltica präsentierte er sein aktuelles tiefsinniges, elegisches und teilweise auch nachdenkliches Album "Memento" in Niendorf. Genau wie auf seinem Album wartete Studnitzky hier mit einer genreübergreifenden Besetzung mit Jazzquartett und klassischem Orchester auf das begeisterte das Publikum. Erstsendung am Sonnabend, Wiederholung am Dienstag auf NDR Blue
Heute 22:05 Uhr auf NDR Info

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Hörspieltipp des Tages

Hörspiel

Shop at radio-today.de Die Quellen sprechen - Diskurs/Zeitzeugen Gespräche mit dem Historiker Dan Michman und den Zeitzeugen Sara Bialas, Natan Grossmann und Pavel Hoffmann BR 2012/2017 Verfügbar auf www.die-quellen-sprechen.de Im November 2017 sendet Bayern 2 in vier neuen Sendeterminen 15 Gespräche mit Zeitzeugen und Wissenschaftlern, die im Zeitraum von 2012 bis 2015 aufgenommen wurden. Die erste Sendung präsentiert Gespräche mit dem Holocaustforscher Omer Bartov und den Zeitzeugen Mirjam Bolle und Henry Rotmensch. Auf der Webseite www.die-quellen-sprechen.de stehen sämtliche Gespräche und Dokumente sowie weiterführende Informationen zum Hören und Nachlesen dauerhaft zur Verfügung: von den antisemitischen Aktionen in Deutschland nach der nationalsozialistischen Machtergreifung zum Holocaust, der sich über ganz Europa ausbreitete. Seit 2012 produziert der BR in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte die dokumentarische Höredition Die Quellen sprechen, für die Schauspieler und Überlebende der Shoah hunderte von ausgewählten historischen Dokumenten einlesen - verfasst von Opfern, Beobachtern und Tätern. Die Quellen sprechen Diskurs Welche Schwerpunkte setzte die frühe Holocaustforschung? Was hat sie versäumt und warum? Wie hat sich die Holocaustforschung in Deutschland und anderen europäischen Ländern bis heute entwickelt? Wie kann die gesellschaftliche Beteiligung an der Verfolgung der Juden in Deutschland und in Europa verstanden werden? Und wie kam es zur konkreten Planung der "Endlösung"? Herbert Kapfer im Gespräch mit Dan Michman, Leiter des Internationalen Instituts für Holocaust-Forschung, Yad Vashem. Die Quellen sprechen Zeitzeugen Sara Bialas, 1927 im polnischen Czestochowa geboren; kurz nach Kriegsbeginn 1939 von deutschen Besatzern ins Getto getrieben; 1941 Flucht nach Schlesien zu ihrer Schwester, dort bei einer Razzia aufgegriffen und in ein Arbeitslager deportiert in Gabersdorf bei Volta - das spätere KZ Groß-Rosen; dort schwere Zwangsarbeit in einer Spinnerei; für medizinische Experimente missbraucht; im Mai 1945 von Rotarmisten befreit; lebt heute, für ihr ehrenamtliches Engagement als Zeitzeugin ausgezeichnet mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, in Berlin. Natan Grossmann, 1927 als Sohn eines Schusters im polnischen Zgierz bei Lodz geboren; 1940 ins Getto Lodz (Litzmannstadt) zwangsweise umgesiedelt; 1942 Deportation des Bruders, Ermordung des Vaters, Hungertod der Mutter; August 1944 Liquidierung des Gettos, Transport nach Auschwitz-Birkenau, von dort ins KZ-Außenlager Vechelde deportiert zur Zwangsarbeit in einer Metallfabrik; März 1945 Todesmarsch nach Ludwigslust, dort am 2. Mai durch US-Truppen befreit; lebt seit 1961 in München. Pavel Hoffmann, 1939 in Prag geboren als Sohn eines jüdischen Ärztepaares; im Juni 1942 Erschießung des Vaters bei einer Vergeltungsaktion für das Attentat auf Reinhard Heydrich; 1943 mit seiner Mutter nach Theresienstadt deportiert; im Juni Tod der Mutter; als Vollwaise Unterbringung im sogenannten Kinderheim des Lagers; im Februar 1945 Ausreise mit dem "Schweizer Transport" nach St. Gallen; lebt heute als Ingenieur und aktiver Zeitzeuge in Reutlingen. Die Gespräche führte Ulrich Gerhardt.
Heute 15:05 Uhr auf Bayern 2

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Featuretipp des Tages

ARDradiofeature

Shop at radio-today.de Keine Angst, Germany Ein Feature über ein verunsichertes Land von Tilla Fuchs und Jochen Marmit Populisten und Hassprediger schüren Angst in Deutschland, Gewalt auf der Straße und in der Sprache befeuern sie. Die einen haben Angst vor Kriminalität, Migranten und einer veränderten Gesellschaft, die anderen vor einem Rechtsruck. Und in den sozialen Netzwerken wird Hass gesät, ein Prozess, der nicht nur Flüchtlingen Angst machen kann. Das Feature lässt Salafisten und AfDler, engagierte Muslime und Demonstranten gegen rechts zu Wort kommen. Dabei wird klar: Die Angstmacher sind selbst oft die Verängstigten, und die Grenzen verschwimmen. Wie akut ist die Angst, wie tief schlummert sie in uns allen, wann bricht sie hervor? Wie viel Angst darf sein, muss sein? Gilt "Keine Angst, Deutschland. Wir schaffen auch das?". Oder zerbricht unsere Gesellschaft an Angst und Hass? Von Tilla Fuchs und Jochen Marmit Redaktion: Barbara Krätz Produktion: SR 2017 Biographie Autoren: Tilla Fuchs, * 1978 in Saarbrücken, arbeitet seit 2007 beim Saarländischen Rundfunk als Moderatorin, Reporterin und Feature-Autorin, wurde für "New York, New York oder: Neues aus der alten Heimat" mit dem Deutsch-Polnischen Journalisten Preis 2016 ausgezeichnet. Jochen Marmit, *1972, arbeitet seit 2002 beim Saarländischen Rundfunk als Moderator, Reporter und Featureautor, 2016 nominiert für den deutschen Radiopreis mit "Mythos Hurenparadies. Wie Frauen in Deutschland prostituiert werden".
Heute 18:00 Uhr auf Bremen Zwei

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Programmübersicht

Jetzt im Radio Heute 20:00
bigFM: Music Nonstop Bayern 1: Die Nacht auf Bayern 1 Radio Swiss Classic: Charles Gounod Sinfonie Nr. 2 Es-Dur Ostseewelle: "Der Party-Hitmix" Antenne Bayern: Die bayerische Nacht BB RADIO: Mit BB RADIO durch die Nacht Eins Live: 1LIVE Nacht 89,0 RTL: 89.0 RTL am Wochenende WDR4: Die ARD Hitnacht Radio Neandertal: Nachtcafe BR-Klassik: Das ARD-Nachtkonzert (III) 104.6 RTL Berlin: 104.6 RTL Hit-Nacht Deutschlandfunk: Nachrichten Radio Regenbogen: MUSIK NONSTOP! Bayern 2: Das ARD-Nachtkonzert (III)

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Moving Homes

Bild: dpa / picture alliance / Graham Crumb / Unicef Pacific Ein Zyklon verwüstet materielle Gegenstände: Das Sofa, das Dach, das ganze Haus. Er kann auch die symbolische Ordnung zerstören: Zugehörigkeit, Recht und Gesetz. "Moving Homes" möchte diesen Schmerz lindern, erstens indem es alternative Konzepte von "Zuhause" anbietet und zweitens indem es in "Zeiten der Krise" den Radiohörer begleitet und beruhigt.
(Bild: dpa / picture alliance / Graham Crumb / Unicef Pacific)
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