SWR2 Lesenswert Gespräch

So viel Durcheinander

So viel Durcheinander Friedrich Christian Delius: "Die Zukunft der Schönheit", Carsten Otte spricht mit Friedrich Christian Delius über seine autobiografische Erzählung. Friedrich Christian Delius.
Dienstag, 22:03 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/Michael Schulze)
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Tagestipp

SWR2 MusikGlobal

Shop at radio-today.de "Die Sonne, der Wein und der Wind der Zeiten" Musik aus Armenien Von Stefan Schomann Armenien, dieses kleine Land am Südhang des Kaukasus, verfügt über bemerkenswert alte und fruchtbare musikalische Traditionen. Doch durch die Massenmorde während des Ersten Weltkriegs und sieben Jahrzehnte Sowjetherrschaft war die Verbindung zu diesem Kulturkreis weitgehend unterbrochen. So dass die westliche Welt erst jetzt entdeckt, welche Reichtümer diese musikalische Schatzkammer birgt. Ihre liturgischen Gesänge gehören zur ältesten schriftlich überlieferten Musik der Welt. Deren Bedeutung für das kulturelle Überleben der armenischen Nation kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Es ist eine Musik von fremdartiger Schönheit und spiritueller Kraft. In ihr sind Elemente vorchristlicher Kulte ebenso aufbewahrt wie Motive aus Liedern wandernder Barden. Zeitgenössische Komponisten wie Tigran Mansurian oder Wache Scharafjan schöpfen aus diesem Fundus, und selbst die ausgesprochen lebendige Jazz- und Pop-Szene Armeniens kommt immer wieder darauf zurück.
Heute 23:03 Uhr auf SWR2

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Konzerttipp des Tages

Konzert

Shop at radio-today.de Intonations Live aus dem Jüdischen Museum Berlin Alexander von Zemlinsky Klarinettentrio d-Moll op. 3 Pascal Moraguès, Klarinette Sennu Laine, Violoncello Kirill Gerstein, Klavier Leos Janácek Concertino für Klavier und sechs Instrumente Lahav Shani, Klavier Pascal Moraguès, Klarinette Mor Biron, Fagott Stefan Dohr, Horn Michael Barenboim, Violine Daniel Austrich, Violine Hartmut Rohde, Viola ca. 20.50 Konzertpause Gustav Mahler Quartettsatz a-Moll für Klavier, Violine, Viola und Violoncello Clara Jumi Kang, Violine Gérard Caussé, Viola Sennu Laine, Violoncello Plamena Mangova, Klavier Arnold Schönberg Streichquartett Nr. 2 fis-Moll op. 10 Mojca Erdmann, Sopran Michael Barenboim, Violine Petra Schwieger, Violine Madeleine Carruzzo, Viola Tim Park, Violoncello Eine Person steht als Alma Mater hinter dem "Jerusalem International Chamber Music Festival" und dem Berliner Ableger "Intonations" im Jüdischen Museum: Die in Berlin lebende Pianistin Elena Bashkirova.Auch zum siebenten Jahrgang der überaus erfolgreichen "Intonations" versammeln sich wieder renommierte Vokalisten und Musiker aus vielen Ländern - auf Einladung Elena Bashkirovas und eines Freundeskreises. "Intonations" gehört zu den wenigen dezidierten Kammermusikfestivals der Bundeshauptstadt. Ein kleiner Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf den besonderen Formationen. Das zeigt sich auch im Programm des Konzerts, das wir in diesem Jahr live aus dem Glashof des Museums übertragen. Ein Streichquartett mit Sopran von Arnold Schönberg trifft auf das exquisite Concertino für Klavier und Kammerensemble Leos Janáceks. Gustav Mahlers Klavierquartettsatz und Alexander von Zemlinskys Klarinettentrio wirken von der Besetzung her erst einmal konventioneller. Aber auch diese beiden Werke sind Perlen des Repertoires, zumal wenn sie von den Gästen Elena Bashkirovas in Berlin gespielt werden. Perlen aus Wien und Brno
Heute 20:03 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur

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Hörspieltipp des Tages

Hörspiel

Shop at radio-today.de Rotoradio Von Ferdinand Kriwet Regie: Ferdinand Kriwet Mit Max Woithe, Janusz Kocaj, Janus Torp, Marian Funk, Ilja Pletner Ton: Alexander Brennecke Produktion: DKultur/WDR 2012 Länge: 39"09 Fast 30 Jahre nach seiner letzten Hörspielproduktion und gut 50 Jahre nach Erscheinen seines Erstlingsromans hat Kriwet aus dem schriftsprachlichen Lesetext ,Rotor" von 1961 einen lautsprachlichen Hörtext gemacht: ,Rotoradio". ,Rotoradio" ist keine konventionelle Romandramatisierung, sondern eine vom akustischen Medium her gedachte Transformation des Textes. Eine aufwändig montierte Sprachkomposition, die auf narrative Linearität verzichten kann und dennoch eine Geschichte erzählt, die in der Welt der Beatliteratur verortet ist: nächtliches Erinnern, banges Erwarten, Reisen, Sex und Gewalt. Rotoradio
Heute 20:10 Uhr auf Deutschlandfunk

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Featuretipp des Tages

Zeitfragen. Feature

Wirtschaft denken (4/4) Berlin - Wie werden wir arbeiten? Von Barbara Eisenmann Die klassische lohnabhängige Beschäftigung ist auf dem Rückzug und gerät bei fortschreitender Digitalisierung der Arbeitswelt weiter unter Druck. Das konstatiert auch das Bundesarbeitsministerium in einem Grünbuch zu Arbeit 4.0. Dort heißt es: "Im Zusammenhang mit der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschafts- und Arbeitswelt wird derzeit vielfach ein weiterer Anstieg der Solo-Selbstständigkeit prognostiziert, die ohnehin in den letzten Jahrzehnten deutlich angewachsen ist." Dass das alte Normalarbeitsverhältnis - Vollzeit, sozial abgesichert, unbefristet - nicht mehr zu halten ist, gilt offenbar als ausgemacht. Es sind Plattformunternehmen wie Amazon, Google, Facebook, aber auch die kleinen Start-ups der Essenslieferdienstbranche wie in Berlin vor allem Foodora oder Deliveroo, die die Digitalisierung des Dienstleistungssektors vorantreiben und Arbeitsformen, Marktstrukturen und Unternehmensstrategien dabei grundlegend umkrempeln. Wie die Transformation von Arbeit aussieht, wird am Beispiel der Fahrerinnen und Fahrer der Essenlieferdienstbranche in den Blick genommen werden. Es geht hier um die digitale Kontrolle und Ausbeutung der Arbeitskraft qua Algorithmen einerseits und die Erzeugung einer prekären, jederzeit abrufbaren Arbeitskraft andererseits, mit der die Plattformunternehmen extrem flexibel auf Marktschwankungen reagieren können, während die Arbeitenden selbst nur wenig flexibel sind. Es sieht ganz so aus, als ob die Arbeitsverhältnisse, die in der Plattformökonomie gerade Gestalt annehmen, sich den in der neoklassischen Volkswirtschaftslehre postulierten reinen, idealen Arbeitsmärkten immer mehr annäherten, da Verzerrungen wie Mindestlöhne, Tarifverträge, soziale Absicherung, gewerkschaftliche Interessenvertretung zunehmend umgangen werden.
Heute 19:30 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur

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Die Masters of the Social Work Folge 9 - Die MotSW und der Supervisor

Sie kämpfen im Auftrag des Empowerments für die Unschuldigen, die Hilflosen, die Machtlosen. Hu-Man, Behavior-Hero und Analysia: Drei Superheld/innen gegen das soziale Unrecht.
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