SWR2 Jazztime

Subtil intensiv

Subtil intensiv Meilensteine des Gitarristen John Abercrombie
Samstag, 22:03 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/WDR/Ines Kaiser)
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Tagestipp

Tao - aus den Religionen der Welt

Shop at radio-today.de "Der Rabbi von Shanghai". Ein Einblick in das jüdische Leben von Shanghai. - Gestaltung: Isabella Ferenci Shanghai war in den späten 1930er Jahren oft der einzige Zufluchtsort für Jüdinnen und Juden, die vor den Nazis fliehen mussten. Die internationale Stadt erlaubte damals die Einreise ohne Visum. Das Leben dort war - vor allem nach der Machtübernahme durch die Japaner - nicht immer einfach, aber Cafés und Theater ließen sie an die europäische Heimat zurückdenken, gerade im Stadtviertel Hongkou, wo die meisten jüdischen Menschen unterkamen. Einige alte Gebäude sind noch übrig, nicht zuletzt die Synagoge, die vor wenigen Jahren zu einem Museum umgestaltet wurde. Die Flüchtlinge des Zweiten Weltkriegs waren dabei nicht die ersten Jüdinnen und Juden, die sich in der multikulturellen Metropole Shanghai niedergelassen hatten. Oder gar in China - schon im Mittelalter gab es (kleine) jüdische Communities in der damaligen Hauptstadt Kaifeng, sowie die erste Synagoge. In der Folge gab es jüdisches Leben in vielen weiteren Hafenstädten des Reichs der Mitte. Zwischen 1947 und 1949 flohen allerdings die allermeisten Juden auch aus Shanghai, wegen Bürgerkriegs und des neuen kommunistischen Regimes. Doch heute gibt es wieder sehr kleine jüdische Gemeinden, die unter den wachsamen Augen der Regierung ein jüdisches Leben mit koscheren Lebensmitteln und gemeinsam zelebrierten Feiertagen in Shanghai aufbauen. Isabella Ferenci ist ein Einblick in das wieder aufkeimende jüdische Leben in Shanghai gelungen. Unter anderem hat sie Bekanntschaft mit dem chassidischen Rabbiner Shalom Greenberg gemacht, der sich seit 1998 um das religiöse Leben der Jüdinnen und Juden von Shanghai kümmert.
Heute 19:05 Uhr auf Ö1

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Konzerttipp des Tages

LATE NIGHT JAZZ

Shop at radio-today.de mit Ulf Drechsel Jazzwerkstatt Peitz Nr. 54 - Rolf Kühn Unit Der Klarinettist Rolf Kühn ist ein Phänomen. Im Alter von 88 Jahren ist er musikalisch aktiv und voller Ideen wie andere nicht mit 30. Regelrecht befeuert wird diese Spiellust durch die schon seit Jahren währende Zusammenarbeit mit den deutlich jüngeren Kollegen Johannes Fink (b), Ronny Graupe (git) und Christian Lillinger (dr), mit denen der Doyen des Deutschen Jazz zu einer furiosen Einheit, zur Unit, verschmilzt. Konzertmitschnitt vom 10. Juni 2017, Peitz, Stüler Kirche bis 00:00 Uhr
Heute 23:04 Uhr auf RBB kulturRadio

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Hörspieltipp des Tages

Das Kriminalhörspiel

Shop at radio-today.de Sprich mit den Toten Von Peter Meisenberg Komposition: David Graham Regie: Christoph Pragua Mit Hans Kremer, Susanne Uhlen, Jan-Gregor Kremp, Isis Krüger, René Heinersdorff, Peter Davor, Rainer Homann u.a. WDR 2010 Bestattungsunternehmer Wenzel hat eine Vision: Er will der üblichen Trauerkultur die alten Zöpfe abschneiden und den Tod zurück ins Leben holen. Dazu stellt er den arbeitslosen Germanisten Ulrich als Trauerbegleiter ein. Aber der neue Angestellte der Firma Wenzel ist nicht nur ein einfühlsamer Begleiter der Trauernden, er geht den Dingen auch gern auf den Grund. Zu viele Verstorbene sind direkt nach einer Notbehandlung ins Bestattungsinstitut Wenzel gebracht worden. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, geht Ulrich ein hohes Risiko ein. Download unter www.ndr.de/radiokunst
Heute 21:05 Uhr auf NDR Info

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Featuretipp des Tages

Hörbilder

Shop at radio-today.de "Nackt gehe ich durch den Wald und schreie die Bäume an". Die Schauspielerin Anne Bennent. Feature von Mahmoud Lamine und Judith Müller. "Ich glaube, ich bin schon mit einem Widerstand auf die Welt gekommen," bekennt die in der Schweiz geborene Schauspielerin, Chanson-Sängerin und Rezitatorin Anne Bennent. Seit ihrem neunten Lebensjahr steht sie auf der Bühne, später hat sie mit den großen Regisseur/innen des europäischen Theaters gearbeitet. Mit Peter Zadek, Peter Brook, Patrice Chéreau, Ruth Berghaus, George Tabori. Seit einigen Jahren verzaubert Anne Bennent das Publikum mit der Rezitation von Texten von Robert Walser, Thomas Bernhard, Arthur Rimbaud oder auch mit der Hörspielfassung von Ilse Aichingers Roman "Die größere Hoffnung" für Ö1. Bennent lässt sich nicht einordnen, Veränderung ist eine wichtige Kategorie in ihrem Leben und in ihrer Kunst. "Sobald es erstarrt, wird es gefährlich", sagt sie. Mahmoud Lamine hat Anne Bennent mehrmals getroffen, auch gemeinsam mit ihrem Bruder David Bennent. Sie erinnern sich: an ihre ungewöhnliche Kindheit in der Schweiz und auf der griechischen Insel Mykonos, an die Eltern, den Schauspieler Heinz Bennent und die Tänzerin Paulette Renou. "Mit meiner Mutter war es lustig und wir hatten ähnliche Fantasien und Unsinn im Kopf", erzählt Anne Bennent. "Mit meinem Vater musste ich irgendwie streiten. Streit war immer in der Luft". Ton: Fridolin Stolz Sprecher: Nikolaus Kinsky Mitarbeit: Adam Lamine Redaktion: Eva Roither
Heute 09:05 Uhr auf Ö1

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Programmübersicht

Jetzt im Radio Heute 20:00
bigFM: Music Nonstop Bayern 1: Die Nacht auf Bayern 1 Radio Swiss Classic: Charles Gounod Sinfonie Nr. 2 Es-Dur Ostseewelle: "Der Party-Hitmix" Antenne Bayern: Die bayerische Nacht BB RADIO: Mit BB RADIO durch die Nacht Eins Live: 1LIVE Nacht 89,0 RTL: 89.0 RTL am Wochenende WDR4: Die ARD Hitnacht Radio Neandertal: Nachtcafe BR-Klassik: Das ARD-Nachtkonzert (III) 104.6 RTL Berlin: 104.6 RTL Hit-Nacht Deutschlandfunk: Nachrichten Radio Regenbogen: MUSIK NONSTOP! Bayern 2: Das ARD-Nachtkonzert (III)

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Moving Homes

Bild: dpa / picture alliance / Graham Crumb / Unicef Pacific Ein Zyklon verwüstet materielle Gegenstände: Das Sofa, das Dach, das ganze Haus. Er kann auch die symbolische Ordnung zerstören: Zugehörigkeit, Recht und Gesetz. "Moving Homes" möchte diesen Schmerz lindern, erstens indem es alternative Konzepte von "Zuhause" anbietet und zweitens indem es in "Zeiten der Krise" den Radiohörer begleitet und beruhigt.
(Bild: dpa / picture alliance / Graham Crumb / Unicef Pacific)
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