Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Nicht mitzuhassen" - Sechs Frauen der griechischen Tragödie und ihre Tränen. Hubert Gaisbauer, Publizist und Autor, stellt zeitlos gültige Fragen aus Jahrtausende alten griechischen Tragödien. - Gestaltung: Alexandra Mantler Ob Die Bakchen, Medea oder Sophokles' Antigone ("Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da"): Im Theater boomt die Antike. Vor zweieinhalb Jahrtausenden waren die Aufführungen meist tagelange Exerzitien des Gemeinwesens der Polis, sie waren Gewissensspiegel für subjektives und für kollektives Entscheiden und Handeln. In den großen Gestalten der Tragödien wird sichtbar, was - oft schuldlos - zwischen den Menschen geschieht: Liebe, Hass, Leidenschaft. Sich darin selbst zu erkennen, kann ein Schritt auf dem Weg zu mehr Menschlichkeit sein: Katharsis, Reinigung. Immer wieder sind es vor allem die Frauen, die das Publikum ganz direkt ansprechen. Auch wenn sie einst von Männern gespielt wurden, sind es Iphigenie und Antigone, Atossa und Agaue, Alkestis und Klytämestra, die hohle Männlichkeit demaskieren und in ihrem Leiden die Empathie der Leserinnen oder Zuseher gewinnen. Es gleicht einem Wunder, wie die zweieinhalb Jahrtausende alten Texte der griechischen Tragödien Fragen von zeitloser Gültigkeit aufwerfen. Fragen, die der Kultur- und Religionspublizist Hubert Gaisbauer in der zweiten Adventwoche neu stellt.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nadja Kayali. Die Tage sind kurz um diese Jahreszeit. Das Licht muss anderswoher kommen. Zum Beispiel aus der Musik. Erhellendes im übertragenen Sinne bieten musikalische Reisen. Wir durchqueren tönende Landschaften, machen Halt in Venedig und nehmen den Zug nach Wladiwostock. Und dazwischen geht es in die Tiefe (des Kontrabasses).


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Urwaldvogel mit Schopf und Flügelkrallen. Die Biologin Antje Müllner über den in Südamerika lebenden Hoatzin. Teil 1: Ein besonderer Wappenvogel Gestaltung: Anja Petersen Der Hoatzin hat in seiner Heimat Südamerika auch den unrühmlichen Spitznamen "Stinkvogel". Diesen hat der Tropenvogel dem Geruch seines Kots zu verdanken, der an Kuhdung erinnert. Auch sein Verdauungssystem ähnelt dem der wiederkäuenden Säugetiere und ist einzigartig in der Vogelwelt. Der Hoatzin ernährt sich hauptsächlich von Blättern und besitzt einen vergrößerten Vorderdarm, der gefüllt bis zu 25 Prozent seines Körpergewichts ausmachen kann. Um seinen schweren Bauch auf Zweigen und Ästen abstützen zu können, besitzt er am Brustbein einen speziellen Knorpelhöcker. Die etwa hühnergroßen Vögel brüten entlang von Wasserläufen oder an den Ufern von Seen. Werden die Jungvögel gestört, springen sie aus dem Nest und schwimmen einige Meter unter Wasser. Ist die Gefahr vorüber, klettern sie an einem anderen Baum mit Hilfe ihrer Flügelkrallen wieder hoch. Aufgrund dieser anatomischen Besonderheit galten die Tiere fälschlicherweise lange Zeit als Bindeglied zwischen dem Urvogel Archaeopteryx und den heute lebenden Vögeln. Die größten Bedrohungen für den Hoatzin sind die Zerstörung der Regenwälder und der zunehmende Goldabbau entlang der Flüsse. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt setzt sich seit vielen Jahren für den Erhalt von Wildnisgebieten in Südamerika ein.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Sibirien: Mythen Realität

Ressourcen, Eroberer und Verbannte (1). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Extreme Kälte, Verbannung und Zwangsarbeit: Das sind die gängigen Assoziationen zu Sibirien. Sie haben ihre Berechtigung. Ein Temperaturspektrum von bis zu 40 Grad plus im Sommer und - zumindest in einigen sibirischen Gegenden- bis zu minus 70 Grad im Winter ist einzigartig. Millionen russischer und sowjetischer Bürger und Bürgerinnen mussten in diesem Klima noch dazu Zwangsarbeit leisten. Was Verbannung und Straflager bedeuteten, kann man bei den Schriftstellern Fjodor Dostojewski Aufzeichnungen aus einem Totenhaus - und Alexander Solschenizyn - Der Archipel Gulag - nachlesen. Der sowjetische Gulag, der auf einer langen zaristischen Straftradition aufbaute, beschränkte sich allerdings nicht auf Sibirien, Lager bestanden auch westlich des Urals, der als Grenze zwischen dem europäischen Teil Russlands und Sibiriens gilt. Sibirien umfasst damit rund drei Viertel des russischen Staatsgebiets. Jahrhunderte vor der Errichtung des ersten sibirischen Lagers interessierten sich russische Kaufleute bereits für die Ressourcen jenseits des Urals. An oberster Stelle für sie standen dabei zunächst die Felle von Zobeln, die auch in Westeuropa in hohem Kurs standen. Zobelfelle wurden bald zu einem wichtigen Tribut, den die russischen Herrscher von den neu eroberten Gebieten in Sibirien einforderten. Die Erschließung Sibiriens begann Ende des 16. Jahrhunderts durch Kosaken, denen bald Händler, Beamte, Bauern und Missionare folgten. Bereits 1639 erreichten die Russen erstmals die pazifische Küste. Der sogenannte Sibirische oder Moskauer Trakt wurde zur zentralen Handelsstraße, über die auch Tee von China bis nach Europa gelangte. Um 1900 wurde die Transsibirische Eisenbahn zur wichtigen Verkehrsachse. Neue Ressourcen wurden entdeckt und vermarktet - wie Gold, Diamanten, Holz und schließlich Erdöl und Erdgas. Dass von dem Reichtum vor allem Moskau profitiert, hat in Sibirien immer wieder zu Verstimmung geführt, gelegentlich auch zu separatistischen Überlegungen. Die Bevölkerungszahl, die in Sibirien stets sehr gering war, ist heute weiter rückläufig. An bedeutenden Universitäten wie in Nowosibirsk oder Tomsk stellen Professoren einen Migrationstrend von Osten nach Westen fest: Studenten kommen aus Ostsibirien und wollen weiter nach Moskau, Petersburg oder überhaut Europa. Der Pioniergeist, der Eroberer, Wissenschafter und Komsomolzen nach Osten führte, gehört der Vergangenheit an. Das bremst nach den Analysen russischer Wirtschaftsexperten auch heutige Pläne für den eurasischen Raum.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das ABC der Finanzwelt

U wie Umschuldung, V wie Versicherung, W wie Weltbank, Z wie Zahlungsverkehr (1). Gestaltung: Gerald Nestler *U wie UMSCHULDUNG* Umschuldung ist ein Begriff, der zum Tragen kommt, wenn ein Grad an Verschuldung erreicht wurde, der außer Kontrolle zu geraten droht. Mit einem Wort aus der Finanzwelt, wenn Schulden sind und Zahlungsunfähigkeit droht. Sie kann uns als treffen, wenn wir Konsum- oder andere Schulden nicht mehr bedienen können. Und sie trifft in weit größerem Stil Unternehmen und Staaten, wobei man in diesem Fall auch von Restrukturierung spricht. Der Begriff hat aber eine weitere Bedeutung. Umschuldung wird im Englischen - der Sprache der Finanzwelt - auch mit "debt conversion" ausgedrückt, im Gegensatz zum klassischen "debt restructuring." Es handelt sich dabei um die Umwandelung von Verbindlichkeiten zu Firmenanteilen (wie etwa ) oder zu (im Fall das Eigentümer ihren Unternehmen Darlehen gewährten). So ist es für institutionelle Anleger interessant geworden, auf umzusteigen. Die Überlegung ist, dass man so einerseits den niedrig gehaltenen auf entgeht und sich andererseits einem geringeren Risiko als im Aktienmarkt aussetzt, mit dem zusätzlichen Bonus einer Umwandlung in Equity bei positivem Kursverlauf. Diese oft als "Debt Equity Swap" oder "Convertible Bond" bezeichneten Verfahren stellen ein wichtiges Element der Unternehmensfinanzierung dar und haben - je nach Sichtweise - eine beeindruckende oder beängstigende Größenordnung erreicht. Umschuldung ist also ein Begriff, der die große Finanzwelt ebenso in Atem hält wie den "kleinen Mann von der Straße", dem die Ausgaben über den Kopf wachsen. Im Unterschied zu in Schwierigkeiten geratenen Bürger/innen, bietet der Kapitalmarkt aber eine Unzahl an Möglichkeiten - und erfindet ständig neue - um zukünftige Vorteile - - zu erzielen.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Wiederentdeckung eines Unerwünschten

Zum 100. Geburtstag des jüdisch-polnisch-russischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg (1). Gestaltung: Verena Gruber "Ich sehe es als meine moralische Pflicht, vom Krieg zu schreiben", sagte Mieczyslaw Weinberg, der 1919 in Warschau geboren wurde. Weinberg war Jude und seine einzigartige Biografie verläuft zwischen der nationalsozialistischen und stalinistischen Diktatur. 1939 musste er vor dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht aus Warschau flüchten, seine jüdische Familie blieb zurück und wurde von den Nationalsozialisten ermordet. Er gelangte in die kommunistische Sowjetunion und ließ sich in Minsk nieder, wo er sein Musikstudium, das er in Polen begonnen hatte, wiederaufnahm. 1941 musste er erneut flüchten und kam schließlich nach Moskau, wo er ein Freund von Dmitri Schostakowitsch wurde. 1953 wurde er unter Stalin inhaftiert und kam erst frei, als Stalin starb. Bis zu seinem Tod im Jahr 1996 lebte Mieczyslaw Weinberg in Moskau. Er war ein unermüdlicher Komponist. Er schrieb wie ein Besessener. Im Komponieren sah er eine Möglichkeit der Bewältigung des Traumas, das er erlitt. Und so steht sein gesamtes Werk im Zeichen des Krieges: Opern, Operetten, Symphonien, Streichquartette, Instrumentalwerke, Kammermusik, Filmmusik und Lieder. Seine bedeutendste Oper, die Auschwitzoper "Die Passagierin", wurde erst 2010, mehr als 40 Jahre nach ihrer Veröffentlichung, bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt. Seitdem erlebt sein Oeuvre eine internationale Renaissance. Im Dezember 2019 jährt sich der 100. Geburtstag von Mieczyslaw Weinberg, der mittlerweile zu einem der bedeutendsten jüdischen Komponisten des 20. Jahrhunderts zählt. In der Radiokolleg-Reihe spricht Verena Gruber unter anderem mit vielen Musikern und Dirigenten, die sich um die Wiederentdeckung Mieczyslav Weinbergs verdient gemacht haben: Gidon Kremer, Linus Roth, Mirge Grazinyte-Tyla, Oksana Lyniv, Nicolas Altstaedt, Frank Stadler ua.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Eva Teimel. Ein Blick auf Franz Xaver Süßmayr. Franx Xaver Süßmayr ist heute in erster Linie als Assistent und Schüler Mozarts und vor allem als Vollender dessen Requiems bekannt. Süßmayrs eigene Werke gehen da ein wenig unter in der Rezeption. Dabei hatte Süßmayr, der im oberösterreichischen Schwanenstadt als Sohn eines Lehrers geboren wurde, eine beachtliche Anzahl an Kompositionen hinterlassen. Allein 26 Opern sind überliefert, die bekannteste darunter - "Der Spiegel von Arkadien" - wurde 1794 im Theater an der Wien uraufgeführt und fand auch Ansehen außerhalb der Landesgrenzen. Darüber hinaus komponierte Süßmayr zahlreiche Kammermusikwerke, hinterließ vier Messen und zwei eigene Requien.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Ex libris-Nachlese. "Die Jakobsbücher". Von Olga Tokarczuk. Gestaltung: Peter Zimmermann


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

1. Dschungel Wien 2. Konzerthaus Wien 3. Ferdinandeum Innsbruck Zur Advents- und Weihnachtszeit bringt das Dschungel Wien dieses alte Märchen ganz neu auf die Bühne. Da tritt der Kater cool und selbstbewusst als eine Art Coach oder Trainer auf und möchte den armen Müllersohn zu einem Superstar machen. Bis zum großen Erfolg gibt es allerdings einige Hindernisse zu überwinden.Regisseurin Paola Aguilera erzählt in ihrer Neuinterpretation nicht nur die Geschichte eines ungleichen Paares auf dem Weg zu Ruhm und Anerkennung, sondern sie macht auch Mut: "Man kann alles erreichen, wenn man an sich glaubt!" Eine Aus- und Wohlfühlzeit für Erwachsene in einer vielleicht hektischen Vor-Weihnachtszeit verspricht Trompetenvirtuose Thomas Gansch am Freitag, dem 13. Dezember, im Wiener Konzerthaus. Dabei wird Thomas Gansch nicht nur musizieren, sondern auch singen - gemeinsam mit Sebastian Fuchsberger - er wird auch die Posaune spielen, Leonhard Paul - Posaune und Basstrompete - sowie Michael Hornek am Klavier. Bereits zum vierten Mal erwartet die Besucher und Besucherinnen des Wiener Konzerthauses eine "musikalische Heilbehandlung", bei der Thomas Gansch und seine Formation das Publikum in die heile Welt der Schlager entführen - mit viel Witz und in feinen Arrangements. Thomas Gansch "Schlagertherapie IV" - am Freitag, 13. Dezember im Mozartsaal im Wiener Konzerthaus. Beginn ist um 19 Uhr 30. Die Sonderausstellung "Schönheit vor Weisheit - Das Wissen der Kunst und die Kunst der Wissenschaft" beleuchtet die beiden Bereiche Kunst und Wissenschaft, die sich sowohl ergänzen als auch in Wettstreit miteinander treten. Diese Ambivalenz wird näher beleuchtet und hinterfragt. Die Wissenschaft bedient sich zum Beispiel durchaus ästhetischer Verfahren auf der Suche nach Ordnungssystemen, um die Vielfalt der Erscheinungswelt zu klassifizieren. Ohne Zeichnungen und Fotografien wäre die Entwicklung von morphologischen Studien etwa nicht denkbar. Die Kunst wird wiederum oft nach ihrem Verhältnis zur Natur vereinfachend beurteilt. Der Grenzbereich, in dem Kunst und Wissenschaft aufeinander treffen und sich gegenseitig beeinflussen, eröffnet ein spannendes Feld. Diese Sonderausstellung anlässlich des 350-Jahr-Jubiläums der Universität Innsbruck in Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen, noch bis zum 1. März 2020 zu sehen im Ferdinandeum in Innsbruck.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Hans Georg Nicklaus. Auf fünf verschiedenen Hammerklavieren nimmt Marek Toporowski das gesamte Klavierwerk des lange Zeit unbekannten englischen Komponisten und Beethoven-Zeitgenossen George Pinto auf. Ein Wunderkind in England: George Frederick Pinto war schon ein perfekt ausgebildeter Geiger, als er beschloss Pianist zu werden. Mit acht Jahren stand er als geigendes Wunderkind auf der Bühne in London, wenig später wechselte er zum Klavier und trat fortan als gefeierter Pianist in England und zwei Mal auch in Paris auf. Gefördert durch den einflussreichen englischen Impresario Peter Solomon schuf Pinto als Komponist binnen drei Jahren über 25 Werke: hauptsächlich Kammermusik für Violine und etliche Klavier-Solostücke. Und es gäbe viel mehr dieses stilistisch zwischen Mozart und Schubert stehenden englischen Komponisten, wenn er nicht bereits mit 21 Jahren verstorben wäre. Salomon schrieb bei seinem Tod: "Wenn er weitergelebt und den Versuchungen der Gesellschaft widerstanden hätte, wäre England die Ehre zuteil geworden, einen zweiten Mozart hervorzubringen." Der Vergleich mit Mozart bezieht sich hier nicht nur auf die Qualität der Musik, sondern sicherlich auch auf die Frühreife dieses Komponisten, der ähnlich wie Mozart schnell und wie nebenbei überraschend reife und originelle Werke komponierte. Für seine Aufnahme aller Klavierkompositionen Pintos (Sonaten, Tänze, Variationen) wählt der polnische Organist und Cembalist Marek Toporowsky verschiedene Fortepianos: Originale oder Kopien von Instrumenten aus dem frühen 19. Jahrhundert, deren Klang von glockenartig hell bis sonor, dunkel, gedämpft reicht. Warum so viele verschiedene Klaviere? Pintos Musik schwankt zwischen einer sehr Mozart ähnlichen Stilistik, verwurzelt in der Klangwelt der Wiener Klassik, und einem frühromantischen Klang, der an Schubert erinnert, zwischen kleinen Stücken für den Hausgebrauch und mächtigen Sonaten und Fantasien für den Konzertsaal. Dem entsprechend wählt Toporowsky sein Instrument.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Wenn Sparen Geld kostet. Gast: Bernd Lausecker, Projektleiter Finanzdienstleistungen beim Verein für Konsumenteninformation VKI. Moderation: Johann Kneihs. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 E-Mails an punkteins(at)orf.at Erste Banken in Deutschland haben begonnen, Negativzinsen zu verlangen: Sparer/innen "bekommen" für ihr Geld minus 0,5 Prozent. Der Hintergrund sind historisch niedrige Leitzinsen der Europäischen Zentralbank. Diese verlangt schon seit ein paar Jahren Zinsen für Geld, das Banken bei der Zentralbank deponieren und hat diesen "Strafzins" vor Kurzem auf 0,5 Prozent angehoben. In Österreich sind Negativzinsen durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs ausgeschlossen, aber auch hier verliert man de facto Geld, wenn man es auf dem Konto liegen hat. Auch viele Sparformen bringen Erträge unter der Inflationsrate bzw. dem Wertverlust des Geldes. Welche Möglichkeiten bleiben dann, sein Geld zu mehren oder wenigstens zu behalten? Sparer/innen in Österreich gelten als sehr zurückhaltend, wenn es darum geht, beispielsweise in Aktienfonds zu investieren und kaufen lieber Immobilien - das gilt wiederum als einer der Gründe für zuletzt stark gestiegene Mieten sowie Haus- und Wohnungspreise. Über die Konsequenzen und Hintergründe der aktuellen Niedrigzinspolitik und darüber, worauf man beim Sparen und Anlegen von Geld achten sollte, spricht Johann Kneihs mit dem Finanzexperten Bernd Lausecker vom Verein für Konsumenteninformation VKI. Reden Sie mit - live während der Sendung unter 0800 22 69 79 oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Johann Rosenmüller Ensemble - Cantate Domino. Präsentation: Jörg Duit Die "Erfindung" der Monodie, des vom Generalbass begleiteten Sologesangs um 1600, lockte zahlreiche Musiker aus Nordeuropa nach Italien, um diesen neuen Stil kennenzulernen. Nachdem bereits Heinrich Schütz nach Italien gereist war, war auch Johann Rosenmüller im Jahre 1645 in Venedig. Er studierte den neuen Stil Cavallis, um dessen Errungenschaften und Eigenheiten in die deutsche Kirchenmusik einzuführen. Rosenmüllers Synthese, die die Schütz'sche protestantische Musikpraxis mit dem italienischen dramatischen Stil verband, machte ihn zum erfolgreichsten deutschen Komponisten der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Und er wurde zum Namensgeber des Johann Rosenmüller Ensembles, welches 1995 von Arno Paduch in Leipzig gegründet wurde. Virtuose Musik des 17. Jahrhunderts brachte das Ensemble bei den 29. Brandenburgischen Sommerkonzerten in der 1220 erbauten dreischiffigen Pfeilerbasilika St. Maria in der Klosteranlage Zinna zur Aufführung.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

"Als würd' irgendwer dir die Luft zuschnüren" Wie Ausstellungen jungen Menschen das Thema Armut vermitteln 370.000 Kinder und Jugendliche in Österreich wachsen in Familien auf, die armutsgefährdet sind oder in Armut leben. Das bedeutet, sie können sich mindestens drei definierte Ausgaben nicht leisten. Darunter etwa eine angemessene Beheizung, regelmäßige fleisch- oder eiweißhaltige Mahlzeiten oder auch Urlaubsreisen. Derzeit beschäftigen sich gleichzeitig zwei Ausstellungen in Graz mit der Vermittlung des Themas Kinderarmut an junge Menschen. Das Kindermuseum Frida Fred, indem bereits 8-jährige erste Erfahrungen mit dem Spenden machen können, und das Museum für Geschichte, in dem Jugendlichen ab 14 Jahren unter anderem die Frage gestellt wird, ob sie sich vorstellen könnten, auf ihr Smartphone zu verzichten. Gestaltung: Jonathan Scheucher Randnotizen: Andrea Hauer


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Unrund ohne Licht? Bloß nicht Fernsehen Rudi ist mäßiger Laune. Er fühlt sich lustlos und kann sich nicht einmal aufrappeln, den Kater im Park zu treffen. Kann es sein, dass er zu wenig Licht bekommt? Das vermutet die Resi Tante und schickt ihn zu Professor Siegfried Kasper an die Medizinische Universität Wien. Dieser weiß Rat und erzählt Rudi, was in der dunklen, nebeligen Jahreszeit die Stimmung aufhellt und den Schwung wieder in Schwung bringt. Der Radiohund ist überrascht. Rudi: "Ist es nicht auch gut, wenn ich mir das nötige Licht am Abend beim Fernsehen hole? Wenn ich einfach alle Lichter anmache und mich vor die Glotze setze? Das müsste meine Stimmung doch ziemlich verbessern, oder nicht?" Prof. Dr. Siegfried Kasper: "Fernsehen ist gar nicht gut, weil das ist meist mit Chips essen und Kekse essen verbunden, und das macht einen noch müder. Das heißt: Man sollte paradoxerweise früh aufstehen und vor allem ins Freie gehen. Ganz schlecht ist, wenn man nur herumliegt."


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Passagen

Literatur ist der Rede wert. Die literarische Soirée aus dem Literaturmuseum Wien. Bearbeitung: Christine Scheucher Diskussion mit Julya Rabinowich, Thomas Edlinger, Bernhard Fetz und Christine Scheucher Die Literarische Soirée rollt einen roten Teppich für die zeitgenössische Literatur aus: Autor/innen, Kritiker/innen und Literaturwissenschafter/innen sprechen über aktuelle Neuerscheinungen. Auf das Publikum warten leidenschaftliche Debatten, Analysen und Lektüreempfehlungen. Das Programm: Salman Rushdie: "Quichotte" (Bertelsmann) Annie Ernaux "Eine Frau" (Suhrkamp) Botho Strauss "umsonst zu oft gelächelt" (Hanser)


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Rainer Elstner. Buntspecht und The Base. Hoffnungsfroh oder abgeklärt? Weltoffen oder zynisch beobachtend? Die "Spielräume" lassen heute Weltanschauungen aufeinanderprallen. Mit Musik von Buntspecht aus Wien und The Base aus Graz sowie weiteren Neuerscheinungen.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Ein Rückblick auf drei Jahrzehnte Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse. Mit Veronika Bohrn-Mena, Arbeitsforscherin und Expertin für atypische Beschäftigung bei der Gewerkschaft GPA-djp. Gestaltung: Hanna Ronzheimer "Lern etwas Gescheites, dann wird einmal etwas aus dir"- mit diesem Spruch sind wohl die meisten von uns aufgewachsen. Immer mehr wird aber klar, dass dieses Versprechen von Erfolg durch Fleiß und Leistung nicht mehr gilt. Ein guter Arbeitsplatz, eine berufliche Sicherheit, die auch eine Sicherheit in der Lebensplanung mit sich bringt, ist auch für Akademiker/innen schon lange nicht mehr selbstverständlich. Ein Drittel der Beschäftigten in Österreich ist heute mit unsicheren oder gar prekären Arbeitsbedingungen konfrontiert, meint die Arbeitsforscherin Veronika Bohrn-Mena. Das bedeutet zum Beispiel: schlechte Bezahlung, oftmals keine Anstellung, Kettenverträge, Leiharbeit, kein Kündigungsschutz, fehlende Sozialversicherung, schwierige, weil besonders flexible Arbeitszeiten. Abgezeichnet hat sich diese Entwicklung schon vor rund 30 Jahren. In ganz Europa gibt es unter dem Schlagwort "Flexicurity" seit Jahrzehnten die Tendenz zur sogenannten Arbeitsmarktflexibilisierung. Dabei wird es den Arbeitgebern immer mehr ermöglicht, außerhalb des klassischen Arbeitsrechts der Tarifverträge und Mindestlöhne zu agieren. In Deutschland gilt die "Agenda 2010" als eine Art Wendepunkt zur Deregulierung der Arbeitsverhältnisse, in Großbritannien war das zu Zeiten der Regierung von Margaret Thatcher. Auch in Österreich wird, in kleinen Schritten, beständig dereguliert. Die Annahme, dass durch Flexibilität mehr Arbeitsplätze geschaffen würden - ein Hauptargument der Befürworter - hat sich bisher nicht bestätigt.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Selten hat die Verleihung einer literarischen Auszeichnung so viel Kontroverse ausgelöst. Diskussionsleitung: Kristina Pfoser Seit die schwedische Akademie bekanntgegeben hat, dass der Literaturnobelpreis 2019 am 10. Dezember an Peter Handke verliehen wird, reißen die Debatten nicht ab. Sie drehen sich nicht um Handkes Qualität als Autor, sondern um seine politischen Äußerungen, um seine pro-serbische Haltung während des Jugoslawien-Kriegs. Als "Faschist" und "Apologet von Kriegsverbrechen" wurde Handke beschimpft, bosnische Kriegsopferverbände wie die Mütter von Srebrenica haben für Stockholm Protestaktionen angekündigt. Auf der anderen Seite gaben zahlreiche Autoren, Literaturwissenschafter und Übersetzer eine Erklärung ab gegen eine "Anti-Handke-Propaganda, der jedes Mittel Recht sei". War die Kür von Peter Handke eine Fehlentscheidung der Schwedischen Akademie? Ist die Kritik gerechtfertigt oder überzogen? Ist Handke ein Opfer von Medienkampagnen? Darüber diskutieren: Vedran Dzihic, Politikwissenschafter Maja Haderlap, Autorin und Bachmann-Preisträgerin Klaus Kastberger, Professor für Germanistik an der Uni Graz Wolfgang Müller-Funk, Kulturwissenschafter


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

"Asoziale" Frauen im Nationalsozialismus. Von Uli Jürgens "Der Begriff asozial bedeutet wörtlich übersetzt 'ohne Gesellschaftsempfinden'. In unserem Sinne bedeutet er, außerhalb der Volksgemeinschaft zu stehen und zwar dadurch, dass entweder das für Deutsche normale Empfinden hinsichtlich Arbeit und Leistung fehlt, oder der ausgesprochene Gegensatz zur Volksgemeinschaft durch Verbrechertum." So steht es in einem Dokument zur "Erhebung über asoziale Elemente im Reichsgau Wien" vom Dezember 1940. - Adressiert wurden Menschen, die nicht ins nationalsozialistische Schema passten und daher aussortiert werden sollten: die "Arbeitsscheuen" und "moralisch Verkommenen". Wer den "reinen Volkskörper" beschmutzte, hatte keinen Platz in der Gemeinschaft. Menschen am Rande der Gesellschaft, vor allem Mädchen und Frauen, deren Lebenswandel - meist verknüpft mit Sexualität - als "liederlich" oder "triebhaft" angesehen wurde. Das führte in vielen Fällen zu Zwangssterilisation und reichte oft für die Einweisung in Arbeitslager, Erziehungslager und Konzentrationslager aus. - 80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges ist die Aufarbeitung der NS-Verbrechen noch lange nicht abgeschlossen. Die Opfergruppe der sogenannten "Asozialen" wurde jahrzehntelang übersehen oder bewusst nicht bearbeitet. Betroffene waren auch nach dem Ende des Krieges weiterhin gesellschaftlich marginalisiert und diskriminiert.


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19.30 Uhr

 

 

On stage

Poetischer Virtuose des Hardbop: Tom Harrell (Ausstrahlung in Dolby Digital-5.1-Surround Sound) Stupende Technik, ein tendenziell lyrischer, seidiger Ton und organische fließende Melodik zeichnen das Spiel des US-amerikanischen Trompeters und Flügelhornisten Tom Harrell aus. Sozialisiert in den Orchestern von Stan Kenton und Woody Herman, bekannt geworden in den Bands von Horace Silver und Phil Woods, steht der inzwischen 73-Jährige für ebenso kraftvolle wie poetische Musik im Geiste des Hardbop der 1950er-Jahre. Was Harrell am 28. September 2019 beim Jazzfestival Leibnitz umso eindrucksvoller zelebrieren konnte, als ihm mit Tenorsaxofonist Mark Turner, Gitarrist Charles Altura, Bassist Ugonna Okegwo und Drummer Johnathan Blake exquisite Kollegen zur Seite standen, um ein ausschließlich aus Harrell-Kompositionen bestehendes Programm zu realisieren. Gestaltung: Marlene Schnedl


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21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

1. Dschungel Wien 2. Konzerthaus Wien 3. Ferdinandeum Innsbruck Zur Advents- und Weihnachtszeit bringt das Dschungel Wien dieses alte Märchen ganz neu auf die Bühne. Da tritt der Kater cool und selbstbewusst als eine Art Coach oder Trainer auf und möchte den armen Müllersohn zu einem Superstar machen. Bis zum großen Erfolg gibt es allerdings einige Hindernisse zu überwinden.Regisseurin Paola Aguilera erzählt in ihrer Neuinterpretation nicht nur die Geschichte eines ungleichen Paares auf dem Weg zu Ruhm und Anerkennung, sondern sie macht auch Mut: "Man kann alles erreichen, wenn man an sich glaubt!" Eine Aus- und Wohlfühlzeit für Erwachsene in einer vielleicht hektischen Vor-Weihnachtszeit verspricht Trompetenvirtuose Thomas Gansch am Freitag, dem 13. Dezember, im Wiener Konzerthaus. Dabei wird Thomas Gansch nicht nur musizieren, sondern auch singen - gemeinsam mit Sebastian Fuchsberger - er wird auch die Posaune spielen, Leonhard Paul - Posaune und Basstrompete - sowie Michael Hornek am Klavier. Bereits zum vierten Mal erwartet die Besucher und Besucherinnen des Wiener Konzerthauses eine "musikalische Heilbehandlung", bei der Thomas Gansch und seine Formation das Publikum in die heile Welt der Schlager entführen - mit viel Witz und in feinen Arrangements. Thomas Gansch "Schlagertherapie IV" - am Freitag, 13. Dezember im Mozartsaal im Wiener Konzerthaus. Beginn ist um 19 Uhr 30. Die Sonderausstellung "Schönheit vor Weisheit - Das Wissen der Kunst und die Kunst der Wissenschaft" beleuchtet die beiden Bereiche Kunst und Wissenschaft, die sich sowohl ergänzen als auch in Wettstreit miteinander treten. Diese Ambivalenz wird näher beleuchtet und hinterfragt. Die Wissenschaft bedient sich zum Beispiel durchaus ästhetischer Verfahren auf der Suche nach Ordnungssystemen, um die Vielfalt der Erscheinungswelt zu klassifizieren. Ohne Zeichnungen und Fotografien wäre die Entwicklung von morphologischen Studien etwa nicht denkbar. Die Kunst wird wiederum oft nach ihrem Verhältnis zur Natur vereinfachend beurteilt. Der Grenzbereich, in dem Kunst und Wissenschaft aufeinander treffen und sich gegenseitig beeinflussen, eröffnet ein spannendes Feld. Diese Sonderausstellung anlässlich des 350-Jahr-Jubiläums der Universität Innsbruck in Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen, noch bis zum 1. März 2020 zu sehen im Ferdinandeum in Innsbruck.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Sibirien: Mythen Realität. Ressourcen, Eroberer und Verbannte (1). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Das ABC der Finanzwelt. U wie Umschuldung, V wie Versicherung, W wie Weltbank, Z wie Zahlungsverkehr (1). Gestaltung: Gerald Nestler Der Wiederentdeckung eines Unerwünschten. Der russisch-jüdische Komponist Mieczylaw Weinberg (1). Gestaltung: Verena Gruber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Wien Modern 2019. Mathilde Hoursiangous Projekt "Saiten-Tasten" mit zahlreichen Uraufführungen. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph Das langfristig angelegte Projekt "Saiten-Tasten" stellt das Klavier ins Zentrum und ermöglicht Betrachtungen des geschichtsträchtigen Instruments von seiner "anderen Seite" her. Die Pianistin Mathilde Hoursiangou hat 21 Komponistinnen und Komponisten aus elf verschiedenen Ländern eingeladen, neue Stücke zu schreiben, in denen sowohl Tasten gedrückt, als auch Klänge auf unterschiedliche Art und Weise im Innenraum des Flügels erzeugt werden. Diese Miniaturen, sechs stammen von Komponistinnen, bringt die französische Pianistin, die seit Beginn der 1990er Jahre in Wien lebt und an der hiesigen Universität für Musikik und darstellende Kunst unterrichtet, mit den zwei jungen Kolleginnen Sylvia Kimiko Krutz und Eriko Muramoto sowie dem einem Kollegen Luca Lavuri zwei-, vier- und sechshändig zur Uraufführung. Hoursiangou beauftragte in einem ersten Schritt jene, die sie im Lauf der Jahrzehnte begleitet haben, deren Musik sie berührt wie etwa Michael Jarrell, Beat Furrer oder Gérard Pesson. Aus Anlass des 90. Geburtstages von George Crumb werden die neuen Werke durch zwei Sätze aus dessen "Celestial Mechanics" ergänzt, das genau vor 40 Jahren uraufgeführt wurde. Die Themen der Auftragsstücke sind breit gestreut, Misato Mochizuki etwa orientiert sich an Ninja-Videospielen und deren Levelabfolgen, die zwei Pianistinnen als skurrile Verfolgungsjagd einer Geheimagentin umsetzen. Joana Woznys Komposition beschreibt Hoursiangou als extrem differenziert, ja mit einem sportlichen Ansatz würden verschiedenste Klänge erzeugt. Mit Katharina Klement und Elisabeth Harnik sind zwei Komponistinnen eingeladen, deren Ansatz Hoursiangou besonders interessiert, da sie selbst auch praktizierende experimentelle Pianistinnen sind. Elisabeth Harnik bezieht sich mit dem Titel ihres Werkes "of all stars the most beautiful" auf eine Textzeile Sapphos. Hoursiangou beschreibt es als "wunderschön - kleine Fragmente, die nach Belieben kombiniert werden können". Mit der Bezugnahme auf die antike Lyrikerin verweist Harnik indirekt auf das Fehlen von weiblichen Role Models im Kanon der Musikgeschichte und stellt ihr Stück unter ein Zitat von Laurie Anderson über Unberührbarkeit der Sterne als Sehnsuchtsobjekte. "Saiten-Tasten" ist als work in progress konzipiert, den Uraufführungen wird eine Edition der Kompositionen mit spieltechnischen Ausführungen folgen, um jungen Musikschaffenden die Scheu vor experimentellen Zugängen zu nehmen und die Lücke in der Ausbildung zu schließen. Eine Teilwiedergabe des Wien Modern-Konzerts vom 18. November 2019 im Wiener Konzerthaus. Der zweite Teil des Konzertes wird am Dienstag, 4. Februar 2020 in "Zeit-Ton" gesendet.


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Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Beate Linke-Fischer Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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