Jetzt läuft auf Ö1:

In Concert

Hören
 



06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


13 Wertungen:      Bewerten

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Loslassen oder Annehmen". Gedanken von Gerhard Weißgrab, Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft, vor dem Bodhitag. - Gestaltung: Alexandra Mantler Einige buddhistische Traditionen feiern am 8. Dezember den Bodhitag, den Tag der Erleuchtung, des Erwachens des historischen Buddha. Eng in Verbindung mit dem Erwacht-Sein steht auch Loslassen und Annehmen. Ob es dabei nun um Menschen und Beziehungen geht, um Erwartungen und Gewohnheiten und Ängste: Loslassen erfordert Mut. Und den kann man bekanntlich nicht kaufen. Loslassen bedeutet Veränderung und heißt mitunter auch Schmerz verspüren, doch mit dem Annehmen ist auch Heilung möglich. Was könnten daraus, gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit, für Anregungen gewonnen werden, fragt der Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft Gerhard Weißgrab in seinen "Gedanken für den Tag" in der Woche vor dem Bodhitag.


11 Wertungen:      Bewerten

07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


0 Wertungen:      Bewerten

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


0 Wertungen:      Bewerten

08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Chris Tina Tengel. Frau mit Sprengkraft - Talich mal drei - "Wenn die Blätter auf den Stufen liegen ..." "Vom so nett die Ohren kitzelnden Pulcinella-Ballett des Igor Strawinsky wird meist die Suite gespielt; das komplette Ballett ist auch eher kurios, braucht etliche Vokalsolisten, die dann fast unverfälschte Barockmusik singen - Pergolesi, sagt Strawinsky, es wird eher Pergolesi plus Umfeld sein. Alles schlägt das Stabat Mater nieder im heutigen Nachleben des Älteren, daneben hält sich vielleicht noch die "serva padrona". Die restliche Kirchenmusik, die restlichen Opern, aus denen Strawinsky dies und das herausgefischt hat, sind schon im Abseits: Giovanni Battista Pergolesi, den die Alten den "Pergolese" nannten. Und an ihm, dem Frühvollendeten, früh Dahingerafften - Achtung! Mozart-Vorläufer! - die süße Melancholie suchten."


9 Wertungen:      Bewerten

08.55 Uhr

 

 

Heimspiel


2 Wertungen:      Bewerten

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Küstenstädte unter Wasser? Ein Lehrstück aus Jakarta. Von Achim Nuhr (WDR 2018) In der indonesischen Küstenstadt Jakarta sinken manche küstennahe Hot Spots bis zu 25 Zentimeter pro Jahr - manche Stadtviertel liegen bereits fünf Meter unter dem Meeresspiegel, geschützt nur von einer uralten, brüchigen Kaimauer. Jakarta droht im Zeitraffer, was anderen Hafenmetropolen wie Hamburg und Rotterdam später bevorsteht: der Untergang ganzer Stadtteile. Ohne eine gewaltige Aufrüstung müssen die 136 größten Küstenmetropolen der Welt ab 2050 mit Flutschäden von über tausend Milliarden Dollar jährlich rechnen. Weltbank und OECD warnen vor "sozial untragbaren Verlusten". Den Untergang der zehn Millionen-Einwohner-Metropole Jakarta soll das weltweit größte Flutschutz-Projekt verhindern, dem Kritiker bereits eine soziale Schieflage vorwerfen: Denn den neuen Dämmen müssen vor allem arme Bürger weichen. Wie rettet man eine Megacity vor steigenden Fluten? Wer baut, wer bezahlt die gewaltigen neuen Bollwerke? In Jakarta drängt die Zeit: "Wenn die alte Hafenmauer kollabiert, rast eine meterhohe Flutwelle über vier bis sechs Millionen Menschen hinweg", warnt der niederländische Weltbank-Berater JanJaap Brinkman. Anlässlich: UN Klimakonferenz vom 2.-13.Dezember 2019.


4 Wertungen:      Bewerten

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gast. Piotr Beczala. Präsentation: Renate Burtscher. Einer der gefragtesten und beliebtesten Tenöre unserer Zeit ist zu Gast bei Renate Burtscher im "Ö1 Klassik-Treffpunkt": Piotr Beczala. Der österreichische Kammersänger (seit Juni 2019) wird in einer Neuproduktion des Theaters an der Wien in "der" polnischen Nationaloper "Halka" von Stanislaw Moniuszko ab 15. Dezember zu erleben sein. Im südlichen Polen geboren, erhielt Beczala seine erste Ausbildung an der Musikakademie Katowice bei Pavel Lisitian sowie Sena Jurinac und kam für sein erstes Engagement an das Landestheater Linz. 1997 wurde er dann Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo man den jungen Tenor als Alfredo, Edgardo, Faust, Tamino, Elvino, Riccardo und Rodolfo hören konnte. An der Wiener Staatsoper debütierte Piotr Beczala 1996 und sang seitdem die wichtigsten Rollen des lyrischen Fachs, zuletzt gab er hier auch sein umjubeltes Weltdebüt als Cavaradossi (in Puccinis "Tosca") im Februar 2019. Seit dem Debüt als Herzog (in Verdis "Rigoletto") ist Piotr Beczala regelmäßig zu Gast an der Metropolitan Opera New York und an allen bedeutenden Opernhäusern sowie bei den Salzburger Festspielen. 2015 folgte der "Lohengrin" an der Semperoper in Dresden, in dieser Rolle auch das Debüt in Bayreuth 2018 unter Christian Thielemann. In Wien darf man gespannt sein auf Beczalas "Lohengrin" im Jänner 2020 unter Valery Gergiev. Seine klug und behutsam aufgebaute Sängerkarriere führt Piotr Beczala auch auf die wichtigsten Konzertpodien und in internationale Konzerthäuser, lässt ihn aber immer wieder für Liederabende zum Beispiel nach Linz zurückkehren, wo er seine ersten Erfolge feierte. Anlässlich des 200. Geburtstags von Stanislaw Moniuszko und der Produktion dessen polnischer Nationaloper "Halka" im Theater an der Wien bekommt das Ö1 Publikum nun die Gelegenheit, den Startenor auch im Gespräch mit Renate Burtscher in einem "Klassik-Treffpunkt" live zu erleben.


39 Wertungen:      Bewerten

11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

11.40 Uhr

 

 

help - das Ö1 Konsumentenmagazin


0 Wertungen:      Bewerten

12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal


0 Wertungen:      Bewerten

12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Eine Winterreise der Rain Dogs: Tom Waits und Peter Schreier Zwei, die genau wissen, wieviel an Selbstkontrolle und auch an Stilisierung es bedarf, um genau das Gegenteil zu bewirken, nämlich die Direktheit emotionaler Wirkung zu erzielen: Peter Schreier und Tom Waits, der heute seinen 70. Geburtstag feiert. Diese beiden treffen einander heute in le week-end zu einer existentiellen Wochenendwanderung. "Rain Dogs" aus 1985 ist das eigentlich neunte Album von Tom Waits, wird aber üblicherweise als das zweite der großen anfänglichen Trilogie von Tom Waits rezipiert, deren erstes Album "Swordfishtrombones" war. Rain Dogs trifft auf einen live-Mitschnitt aus ebenfalls 1985, Sviatoslav Richter am Klavier gemeinsam mit Peter Schreier als Interpreten der Schubert'schen Winterreise. An einem Thema kommen wir in der kommenden Stunde damit nicht umhin, an der Liebe. Das ist, bei Franz Schubert wie bei Tom Waits, eine facettenreiche aber vor allem fallenreiche Angelegenheit. Jede Nuance grandiosen Klavierspiels als Liedbegleitung, jede Nuance klassischen Liedgesangs als perfekte Erzähltechnik: Sviatoslav Richter und Peter Schreier mit Schuberts Winterreise, eines der berührendsten live-Dokumente der Aufnahmegeschichte. Es war Februar, damals 1985 in Hamburg, und es waren wohl viele im Publikum hörbar erkältet, aber selbst das kann der ultimativen Intensität dieser Interpretation nichts anhaben. Im Studio produziert hingegen wurde Rain Dogs von Tom Waits. Veröffentlicht wurden beide Aufnahmen im selben Jahr, wir befinden uns exakt in der Mitte der 80er Jahre, nämlich 1985. Den ganzen Synthie-Sample-Studio-Hype dieser Jahre ignoriert Tom Waits. Stattdessen lädt er die Gitarristen Keith Richards und Marc Ribot ins Studio. Und Musiker für Instrumente wie Marimbaphon, Akkordeon, akustischen Kontrabass, Posaune. Nach Noten geprobt wird absichtlich gar nicht, Tom Waits spielt seine Songs auf der akustischen Gitarre vor und schon sind die Mikros offen, während sich alle auf die Vorgabe tastend aber hingebungsvoll einlassen. Mit solchen Grenzgängen entwarf Tom Waits Kunstfiguren vom Rand der Gesellschaft. Ein zwielichtes New York ist der Ort seiner Welt an der Grenze von Glück und Unglück. Wo immer ich meinen Kopf hinlege, Anywhere I lay my head, singt Tom Waits. Oder besser, im Sinne der Wait'schen Stilisierung, grölt er, wo auch immer er seinen Kopf hinlege, er zahle drauf, er habe in dieser Welt nichts mehr verloren, sein selbstmörderischer Lindenbaum ist auch nicht mehr weit. Well I see that the world is upside down. In beiden Liederzyklen scheint es mehr oder wenig ständig um enttäuschte Liebe zu gehen, um die Einsamkeit des oder der Zurückgebliebenen. Aber wenn man genau hinhört, ist es nicht einfach, "die Liebe", um die es geht. Franz Schubert musste sich im Wien der späten 1820er Jahre ein Exemplar der Zeitschrift "Urania", in dem die Winterreise-Gedichte Wilhelm Müllers abgedruckt waren, sogar illegal besorgen. Es war also völlig klar, dass die enttäuschte Liebe zugleich eine Metapher für ent- und getäuschte politische Überzeugungen war. Restauration und Metternich hatte man bekommen, während die Liebe zu Liberalismus und neuer Gesellschaft unerwidert blieb.


0 Wertungen:      Bewerten

14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"six seasons" - Von Bildern im Kunsthistorischen Museum Wien (1-4). Mit Sona MacDonald, Wolfgang Hübsch, Eva Mayer, Raphael von Bargen u.a. Regie: Christian Lerch und Philip Scheiner (ORF 2019) Von Bildern im Kunsthistorischen Museum Wien haben sich sechs Hörspielautorinnen und -autoren inspirieren lassen. Die unterschiedliche Beschaffenheit der Jahreszeiten, in Pieter Bruegels Epoche sechs an der Zahl, drückt sich in der Vielfalt dieser auch als Podcast angebotenen Hörspiele aus. Ida Schöns Hörspiel "Narziss" zeigt zwei Menschen, die sich selbst und einander zur Liebe verdammt haben. "Im Winter" von Magda Woitzuck begleitet Jagd und Heimkehr in einer unheimlich anmutenden Schneelandschaft. In "5976" stellt Hanno Millesi zwei Frauen in einen nur scheinbar durchlässigen Transitraum zwischen Ankommen und Fremdsein. Mark von Schlegells "Neuseelandschaft" greift den Mythos von Baucis und Philemon auf. Die schriftstellerische Wahrnehmung der Werke von Lukas Furtenagel, Pieter Bruegel d. Ä., Pieter de Hooch, Peter Paul Rubens, Joachim von Sandrart und Hans Holbein dem Jüngeren wurde von Christian Lerch und Philip Scheiner als Hörspiele umgesetzt. Entstanden ist so eine Galerie zeitgenössischer akustischer Erzählkunst. "six seasons" entstand in Kooperation mit dem KHM Wien.


5 Wertungen:      Bewerten

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Gerti Mittermeyer. Mieczyslaw Weinberg: a) Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr.8 op.66; b) Trio für Violine, Viola und Violoncello op.48 * Ludwig van Beethoven: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello a-Moll op.132 * Joseph Haydn: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Es-Dur Hob. III/64 (Stadler Quartett). Dem unermüdlichen Engagement des Geigers Frank Stadler ist es zu verdanken, dass auch in Salzburg das Kammermusikwerk des Komponisten Mieczyslaw Weinberg erlebt werden kann. Weinberg musste aus Nazi-Deutschland fliehen, Dimitrij Schostakowitsch versuchte, ihn vor Repressalien im Stalin-Regime zu schützen. Anfang Dezember findet in Salzburg ein umfangreiches Weinberg-Festival statt; der Geburtstag des Tonschöpfers jährt sich in diesem Monat zum 100. Mal. Auf der Homepage von Frank Stadler ist eine eigene Seite für den lange verfemten Komponisten unter "Festival Circus Weinberg" eingerichtet.


5 Wertungen:      Bewerten

16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Die Unruhegeistin - Diagonal zur Person Olga Neuwirth, Komponistin Präsentiert von Christian Scheib* Olga Neuwirths Oper "Orlando" nach Virginia Woolfs gleichnamigen Roman hat als Auftragswerk der Wiener Staatsoper ebendort am 8. Dezember Premiere. Sie hat eine entscheidende Rolle ihrer Oper "Bählamms Fest", entstanden gemeinsam mit Elfriede Jelinek, schon mit einem Countertenor besetzt, als das noch nicht Opern-Mainstream war. Und eine der Lieblingsfiguren von Olga Neuwirth war immer Klaus Nomi, dessen Songrepertoire sie über die Jahre mehrere Bearbeitungen widmete - ebenfalls zu singen von Countertenören. Irgendwie schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis "Orlando" in Olga Neuwirths Oeuvre auftaucht, diese Geschichte von Virginia Woolf, in der eine Figur über Jahrhunderte hinweg lebt und dabei von Mann zu Frau wird und dann doch nicht gänzlich im neuen Geschlecht aufgeht. Das ergibt eine klassische Olga Neuwirth Themenpalette von Geschlechtsidentität, Liebe und dem Androgynen bis hin zur Ablehnung sozialer Normen und Erwartungen. Und das aber alles zugleich serviert mit dieser unglaublichen Selbstironie der Erzählerin. Für Anfang Dezember 2019 ist nun die Uraufführung der Oper "Orlando" von Olga Neuwirth, diesmal konzipiert mit der französisch-amerikanischen Dramatikerin Catherine Filloux, an der Wiener Staatsoper geplant. Diagonal widmet diesem Ereignis - immerhin der erste Kompositionsauftrag der Staatsoper an eine Frau - eine Sendung mit dem Titel "Die Unruhegeistin - zur Person Olga Neuwirth, Komponistin" und greift dabei auch gerne auf das Diagonal-Archiv und die vorhin schon erwähnte Sendung zurück. Da kann man unter anderem Olga Neuwirth im Gespräch mit ihrer jahrelangen Librettistin Elfriede Jelinek in einem Studio im Wiener Funkhaus im Gespräch hören.


9 Wertungen:      Bewerten

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

19.05 Uhr

 

 

Memo - Ideen, Mythen, Feste

"Einzigartig und geheimnisvoll". Am Vorabend des römisch-katholischen Festes "Maria Empfängnis" lädt MEMO zu einem Lokalaugenschein in die kirchliche "Machtzentrale" ein. - Gestaltung: Brigitte Krautgartner Wer kennt sie nicht, die jungen Männer in bunten Uniformen, die mit ihren altertümlich anmutenden Waffen den Vatikan bewachen. Die weltberühmten Schweizer Gardisten sorgen dafür, dass niemand unbefugt in die Bereiche hinter der Sicherung eintreten kann. Nicht zuletzt deshalb ist der Vatikan - abgesehen vielleicht vom Petersdom und den öffentlich zugänglichen Museen - auf seine ganz eigene Weise geheimnisumwoben. Vieles freilich ist dort sachlich und nüchtern: Auch im Zentrum der römisch-katholischen Kirche gibt es ganz normale Büros, auch hier tun Angestellte ihren Dienst, auch hier wird verwaltet, Schriftverkehr gepflegt und - wie überall in Italien - caffè getrunken. Am Vorabend des römisch-katholischen Festes "Maria Empfängnis" lädt MEMO zu einem Lokalaugenschein in die kirchliche "Machtzentrale" ein - denn vor genau 150 Jahren, am 8. Dezember 1869, wurde im Petersdom das Erste Vatikanische Konzil eröffnet. Knapp 100 Jahre später sollten vom Zweiten Vatikanischen Konzil klare Akzente der Öffnung und der Erneuerung ausgehen: 1870 sicherten sich die mehr als 700 "Konzilsväter" (größtenteils Bischöfe) in erster Linie durch das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit ("Infallibilität") ihren Platz in der Geschichte. Am Vorabend des Marienfeiertages ist in MEMO aber auch ein Besuch in "Santa Maria Maggiore" geplant - eine der vier päpstlichen Basiliken, die als die älteste Marienkirche in Rom gilt.


1 Wertung:      Bewerten

19.30 Uhr

 

 

Philip Glass: "Akhnaten"

Mit Anthony Roth Costanzo (Akhnaten), J'nai Bridges (Nefertiti), Dísella Lárusdóttir (Queen Tye), Will Liverman (Horemhab), Richard Bernstein (Aye), Zachary James (Amenhotep) u.a. Chor und Orchester der Metropolitan Oper; Dirigent: Karen Kamensek (Live-zeitversetzt aus der Metropolitan Opera, New York). Präsentation: Gerhard Hafner


0 Wertungen:      Bewerten

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

23.03 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

"Traktate des Windes. Klage Getöse Flucht". Von Dine Petrik. Es liest Dörte Lyssewski. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser "Wer seine Verse als ´Traktate des Windes´ deklariert, der bekennt sich zur Vorläufigkeit aller Erkenntnisse, zu einer Kunst, die niemandem Vorschriften macht" schreibt die Literaturwissenschaftlerin Daniela Strigl in ihrem Nachwort zu Dine Petriks Gedichtband. "Warum lesen wir Gedichte?" fragt Strigl, "weil wir die Welt mit den Augen eines anderen sehen möchten? Oder weil wir ins Gedicht schauen wie in einen Spiegel? In Dine Petriks Gedichten ist beides möglich!" Dine Petrik wurde im Burgenland geboren und lebt in Wien. Sie begann erst mit 50 Jahren zu schreiben, inzwischen sind zwölf Bücher erschienen, darunter sechs Lyrikbände. Außerdem verfasste Dine Petrik eine Biographie der 1951 verstorbenen Lyrikerin Hertha Kräftner.


8 Wertungen:      Bewerten

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


45 Wertungen:      Bewerten

00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

"5 Millionen Pesos": Philipp Kopmajer und Viola Hammer im Studio und mit "Flipside Tale" im RadioCafe in Wien; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten "Phobos" heißt der 2018 auf Vinyl erschienene Album-Erstling des Grazer Trios "Flipside Tale", in dem Pianistin Viola Hammer und Schlagzeuger Philip Kopmajer als Co-Bandleader gemeinsame Sache machen. Die in Bad Radkersburg geborene Viola Hammer ist bereits mit ihrem eigenen Trio wie auch mit dem 12-köpfigen "Heartbeat Project" in Erscheinung getreten, der aus Schladming stammende und ebenfalls in Graz lebende Philipp Kopmajer hat als gesuchter Begleiter (u. a. der Sängerinnen Verena Göltl und Lena Mentschel) auf sich aufmerksam gemacht, zudem hat er die von Pop- und Ambient-Einflüssen geprägte Solo-CD "One" vorgelegt. Die "Flipside Tale"-Kompositionen basieren oft auf eingängigen, repetitiven Klangbausteinen, aus denen mit gleichsam architektonischem Formbewusstsein weite Bögen entwickelt werden. Das ergibt Musik, die durch Klarheit besticht und live große Sogwirkung entfalten kann. Das bewies das Trio am 4. Oktober 2019 RadioCafe in Wien in der Reihe "5 Millionen Pesos", wo Kontrabassist Maximilian Ranzinger die Besetzung komplettierte. Ines Reiger plaudert mit Viola Hammer und Philipp Kopmajer über ihre Musik und präsentiert die Konzertaufnahme. Gestaltung: Ines Reiger


203 Wertungen:      Bewerten