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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

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mit Gedanken zur Fastenzeit Monika Tremel 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Hunter S. Thompson und der Gonzo-Journalismus: Mittendrin statt nur dabei Gefährliche Nähe Tom Wolfe Im "Fegefeuer der Eitelkeiten" Das Kalenderblatt 24.3.1756 Friedrich II. empfiehlt Kartoffeln Von Isabella Arcucci Hunter S. Thompson und der Gonzo-Journalismus: Mittendrin statt nur dabei Autor: Christian Schaaf / Regie: Martin Trauner Hunter S. Thompson war ein waffenverliebter Choleriker, der gerne wild um sich schoss und auch gerne mal mit Äxten warf. Er war aber auch ein präziser Beobachter des amerikanischen Zeitgeists von Mitte der 1960er bis in die 2000er Jahre hinein. Seine Gesellschaftsreportagen basieren auf Expeditionen zu Sportveranstaltungen, in die Casinos von Las Vegas und auf Tour-Erlebnissen mit Wahlkampf-Kandidaten, die Hunter Stockton Thompson meist unter Drogen- und Alkoholeinfluss beschrieb. Dabei kam ein ganz eigener Journalismus-Stil heraus: Der maximal subjektive Gonzo-Journalismus. Eine Form, die die Grenzen zwischen Journalismus und Literatur ins Wanken bringt. Tom Wolfe - im "Fegefeuer der Eitelkeiten" Autor: Herbert Becker / Regie: Susi Weichselbaumer Mehr als zehn Jahre lang war der 1931 geborene Tom Wolfe als Journalist für renommierte Zeitungen wie die "Washington Post" und die "New York Herald Tribune" tätig. In den 1960er Jahren begann er, Reportagesammlungen, Essays und andere kurze Texte zu veröffentlichen. Er entwickelte seinen ganz eigenen Stil, indem er journalistische Genauigkeit mit erzählerischen Elementen verband. Dieser Stil, "the New Journalism", zeichnet auch Wolfes ersten, im Jahr 1987 erschienenen Roman "Fegefeuer der Eitelkeiten" aus. Er erzählt die Geschichte eines Wall-Street-Brokers, der auf dem Gipfel seiner Karriere beschuldigt wird, einen schwarzen Jugendlichen überfahren zu haben. Zum Verhängnis wird dem erfolgreichen Börsenmakler aber letztendlich nicht eine gerecht urteilende Justiz, vielmehr wird er zum Opfer sensationslüsterner Medien sowie zum Spielball politischer Ranküne. Eigentlicher Protagonist des Romans ist die Stadt New York mit ihren sozialen Extremen. Die intelligente und zugleich unterhaltsame Darstellung der urbanen Gesellschaft des Big Apple hat seit ihrem Erscheinen nichts an Aktualität verloren. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Andrea Bräu

10.00 Uhr
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10.05 Uhr
Notizbuch

11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
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13.05 Uhr
radioWelt

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Moderation: Franziska Timmer

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Janis Joplin Grenzgänge einer Rockpionierin Der Blues Feelin' so Black and Blue? Das Kalenderblatt 24.3.1756 Friedrich II. empfiehlt Kartoffeln Von Isabella Arcucci Janis Joplin - Grenzgänge einer Rockpionierin Autorin: Lena Himmler / Regie: Kirsten Böttcher Janis Joplin - mit einer Stimme wie ihrer hatte das Publikum in den späten 1960er-Jahren nicht gerechnet. Sie kann auf der Bühne geradezu explodieren oder in ihren Liedern versinken. Eine Blitzkarriere in nur vier Jahren macht aus einem unangepassten Mädchen von nebenan einen Weltstar. In den 1950er- und 60er-Jahren ist Janis Joplin eine Grenzgängerin. Als weißes Mädchen, das in Zeiten der Rassentrennung im erzkonservativen Texas aufwächst, interessiert sie sich für den afroamerikanischen Blues. Sie ist gegen Rassentrennung, für Gleichberechtigung. Sie entdeckt ihr Talent, Blues zu singen und überträgt es in die Rockmusik. Als eine der ersten Frauen in der Rock-Musik hat sie es nicht leicht, doch die rigiden Geschlechterrollen der Zeit scheinen sie nicht aufzuhalten. In San Francisco lebt sie - genau wie ihre männlichen Kollegen - den wilden Lebensstil "Sex, Drogen und Rock' n' Roll". Doch der Song "Buried Alive in the Blues" von ihrem letzten Album Pearl wird ihr Vermächtnis: 1970 stirbt sie mit nur 27 Jahren an einer Überdosis Heroin. Wie Jimi Hendrix und Jim Morrison wird Janis Joplin zu einer Legende werden. Ihr musikalisches Erbe und ihr Ausdruck von weiblichem Schmerz sollten noch viele Musikerinnen beeinflussen. Der Blues - Feelin' so Black and Blue? Autor: Markus Mähner / Regie: Martin Trauner Er ist die Mutter der Pop- und Rockmusik: Der Blues. Ende des 19. Jahrhunderts im Süden der Vereinigten Staaten aus afrikanischen, europäischen und karibischen Musikelementen entstanden, tritt der Blues im frühen 20. Jahrhundert seinen Siegeszug durch die gesamte Musikgeschichte an und beeinflusst nicht nur den Jazz, den Rock-n-Roll oder die Soulmusik. Auch Hardrock, HipHop und teils sogar klassische Musik sind von ihm beeinflusst. Doch was macht den Blues eigentlich aus? Muss der Bluesmusiker immer schwarz und männlich sein, alleine und traurig an der Straßenkreuzung mit seiner Gitarre stehen um dort auf den Teufel zu warten, dem er seine Seele verkauft hat? Ist Blues ohne Arbeit auf den Baumwollfeldern des Mississippi-Deltas überhaupt möglich? Oder ist dies eine Vorstellung, die lediglich auf einer Projektion von weißen Europäern beruht? Moderation: Kristina Thiel Redaktion: Nicole Ruchlak und Thomas Morawetz

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Windkraft Wie aus Wind Energie wird Von Hellmuth Nordwig Das Ziel ist ehrgeizig: 65 Prozent des Stroms in Deutschland sollen bis 2030 aus erneuerbaren Energien kommen. Die Windkraft ist dabei ein unverzichtbarer Baustein, sowohl an Land als auch auf See. Doch der Ausbau ist ins Stocken geraten. Von den jährlich etwa 1.500 nötigen Windrädern wurden im ersten Halbjahr 2019 gerade einmal 81 gebaut - so wenige waren es zuletzt im Jahr 1997. Die Interessenverbände kritisieren überlastete Genehmigungsbehörden und eine fehlende Koordination zwischen Bund und Ländern. Vor allem aber steht die Abstandsregelung in der Kritik, die in Bayern besonders streng ist, aber auch im Rest der Republik aus Sicht der Windkraft-Befürworter zu rigide. Standorte, die von besiedeltem Gebiet weiter entfernt sind als 1.000 Meter, sind in Deutschland nicht mehr leicht zu finden. Dabei tut die Branche viel dafür, die Akzeptanz der Bevölkerung zu erhöhen: Schallschutzmaßnahmen sollen bewirken, dass man kaum noch mehr hört als den Wind selbst, und in Zeiten, in denen viele Vögel und Fledermäuse unterwegs sind, werden Windkraftanlagen abgeschaltet. Doch das hilft nicht viel: "Viele Menschen wollen trotzdem kein Windrad vor ihrer Haustür", berichtet ein besorgter Wissenschaftler. Redaktion: Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Klara malt Der Hund Von Christa Kempter Erzählt von Luise Kinseher Wenn Klara mit Tante Jennys Malsachen malt, passieren merkwürdige Dinge: Heute malt Klara einen Hund und plötzlich steht er in ihrem Zimmer. Leider kann er nicht bei Klara bleiben.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Nachtstudio

Abgehängt und ausgeschlossen? Über Gerechtigkeit und Teilhabe in der Gesellschaft Thomas Kretschmer im Gespräch mit der Publizistin und Philosophin Carolin Emcke und dem Kulturwissenschaftler Joseph Vogl "Es gibt unendlich viel Reichtum, aber nicht für uns", so fasst der Autor und Literaturwissenschaftler Joseph Vogl die momentane Stimmungslage in der Gesellschaft, in Europa und der Welt zusammen. Es gehört zu den viel beklagten aber wenig bekämpften Tatsachen unserer gegenwärtigen Gesellschaft, dass der Abstand zwischen den Armen und den Reichen sich beständig vergrößert. Aber das ist längst nicht die einzige Ungleichheit, die Soziologinnen und Politikwissenschaftler beschreiben und analysieren. Tatsächlich gibt es eine nicht zu unterschätzende Gruppe, die sich nicht nur von den wirtschaftlichen Segnungen der Bundesrepublik ausgeschlossen sieht, sondern aus der Gesellschaft insgesamt. Der Soziologe Heinz Bude hat sie als "Die Ausgeschlossenen" charakterisiert. Denn so unterschiedlich die Lebensläufe dieser Menschen sind, sie eint, dass sie kaum mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Weder am Produktionsprozess noch an Wahlen. Wie konnte es dazu kommen? Welchen Einfluss hatten politische Reformen und die Finanzindustrie daran? Und was sollte die Gesellschaft tun, um die Abgehängten nicht endgültig zu verlieren?

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Dienstag

Durch die Veröffentlichung seiner Fallgeschichten wurde der 1943 in London geborene Neurologe weltberühmt. Einige seiner Bücher dienten auch als Vorlage für erfolgreiche Film wie "Zeit des Erwachens" mit Robert de Niro. In seinen letzten Aufzeichnungen "Alles an seinem Platz" sinniert er über verschiedene Erkrankungen, spricht aber auch über seine persönlichen Vorlieben: besonders für Farngewächse und Ginkobäume.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Past Present Future

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zur Fastenzeit Monika Tremel und Kalenderblatt 25.3.1911 - Brandkatastrophe in New Yorker Textilfabrik

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Zsolt Gárdonyi: Divertimento über Tanzweisen aus Siebenbürgen (Elisabeth Fuchs, Flöte; Angelika Ruhland, Oboe; Iwan Linnenbank, Klarinette; Sabine Müller, Fagott; Stefan Würger, Horn); Elke Tober-Vogt: "Klezmer-Suite" (Marcel Steinrichter, Klarinette; Florian Stadler, Akkordeon; Bayerisches Landeszupforchester: Gerhard Vogt); Rainer Brunn: "Sellanraa" (Duo Stringendo); Alexander Muno: "Saudade" (Alexander Muno, Bariton; Annette Haas, Violoncello); Hans-Günther Allers: Quintett, op. 92 (Ensemble Kontraste); Klaus Hashagen: "Race II" (Percussion Art Quartett); Volker Blumenthaler: "Omoitsutsu ... in Gedanken an .... Gespräche aus der Ferne" (Mitglieder des Ensemble Phorminx Darmstadt); Tobias PM Schneid: "Madrigali Astralis" (Raschèr Saxophone Quartet)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Georg Philipp Telemann: Suite D-Dur (Zefiro: Alfredo Bernardini); Johann Sebastian Bach: Suite C-Dur, BWV 1009 (David Watkin, Violoncello); Robert White: "Lamentation of Jeremiah II." (The Tallis Scholars: Peter Philips); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 45 fis-Moll - "Abschiedssymphonie" (Royal Philharmonic Orchestra London: Stefan Sanderling); Jean Sibelius: "König Christian II.", Suite (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Neeme Järvi)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Karol Szymanowski: Violinkonzert Nr. 1, op. 35 (Rosanne Philippens, Violine; Nationaal Jeugd Orkest: Xian Zhang); Georg Friedrich Händel: "Wassermusik", Suite Nr. 1 F-Dur (Zefiro Baroque Orchestra: Alfredo Bernardini)

04.58 Uhr
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