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Bayern 2

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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
radioWelt

mit Gedanken zur Fastenzeit Monika Tremel 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
radioWissen

Moral im Straßenverkehr Das Recht des Stärkeren? Schlechtes Gewissen, gutes Gewissen Was Moral mit uns macht Das Kalenderblatt 25.3.1911 Brandkatastrophe in New Yorker Textilfabrik Von Isabella Arcucci Moral im Straßenverkehr - das Recht des Stärkeren? Autorin: Justina Schreiber / Regie: Frank Halbach Da nimmt dieser Depp einem die Vorfahrt! Hier steht ein dämlicher Bauernporsche im Weg. Und dort zischt ein Radrowdy haarscharf an einer Seniorin vorbei. Fäuste werden geschüttelt, Schimpfwörter gebrüllt. Ja, es kommt sogar zu Prügeleien und mutwilligen Rempeleien oder Tritten in eine Wagen-Karosserie. Im Straßenverkehr wandeln sich friedliche Bürger und Bürgerinnen zu angriffslustigen Unsympathen. Für acht von zehn Deutschen, so der Verein Verkehrssicherheitsrat, gehört Aggression zur Fortbewegung im öffentlichen Raum. Ohne zu fluchen, kommt man wohl nicht mehr vorwärts. Klar, der allgemeine Stresspegel steigt. Denn vor allem in den Städten schrumpft der frei verfügbare Raum und die verschiedenen Nutzergruppen geraten sich schnell ins Gehege. Aber muss man deshalb so schnell die Fassung verlieren? Fast scheint es, als bräche sich im modernen Stopp-and-go-Verkehr das Tier im Menschen Bahn - getrieben von dem Gefühl, von Feinden umgeben und selbst im Recht zu sein. Die selektive Wahrnehmung tut ein Übriges, dass Anstand und Moral schnell zur Disposition stehen. Schlechtes Gewissen, gutes Gewissen - was Moral mit uns macht Autorin: Veronika Wawatschek / Regie: Martin Trauner Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich nach Australien fliege? Weil meine CO2-Bilanz mir Gewissensbisse macht? Für ein gutes Gewissen soll ich ethisch konsumieren, lässt mich die Werbung glauben. In unserer globalisierten Welt scheint einerseits alles erlaubt. Groß geschrieben wird die Freiheit des Einzelnen. Moralapostel gelten als die ewig Gestrigen. Und doch ist das Gewissen allgegenwärtig: gewissenlos, gewissenhaft, guten Gewissens, mit schlechtem Gewissen - unser täglicher Sprachgebrauch zeigt, dass die Moral nicht ausgedient hat. Zwar mögen sich Werte verändern. Gleichgültig aber reagiert kaum jemand, wenn er oder andere Normen verletzen. Der erhobene Zeigefinger, das schlechte Gewissen wie das gute, der Ruf nach der Moral - nach einer ordnenden Kraft - wird in unserer komplexen Gesellschaft schnell laut. Heute ist das Gewissen und das moralische Handeln nicht mehr nur Sache der Theologen und Philosophen. Auch die Hirnforschung hat das moralische Urteilen für sich entdeckt. Doch was ist das Gewissen? Wie kommt die Moral ins Kind? Und wie hat sich das Moralverständnis entwickelt? Ein Streifzug durch das Gewissen, das gute wie das schlechte. Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Susanne Poelchau

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch - Gesundheitsgespräch

Dialog Schulmedizin/Naturheilkunde: Asthma und COPD Mit Dr. Marianne Koch und Dr. Artur Wölfel, KH für Naturheilweisen Moderation: Ulrike Ostner Telefon: 0800 - 246 246 9 gebührenfrei E-Mail: gesundheitsgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/gesundheitsgespraech Einfach Atmen - was so simpel klingt, ist für Menschen mit Asthma oder chronisch verengten Atemwegen eine Qual. Asthma und COPD: eine schulmedizinisch-naturheilkundliche Diskussion mit Dr. Marianne Koch und Dr. Artur Wölfel. Im Gesundheitsgespräch, Hörertelefon 0800/246 246 9, geschaltet immer mittwochs ab 9 Uhr und während der Sendung auf Bayern 2, ab 10.05 Uhr.

11.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

11.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Über Geld redet man nicht - von der Scham der Schuldner Von Elke Schmidhuber und anderes 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Breitengrad

Algeriens langer Weg zur Demokratie Von Dunja Sadaqi Algerien, der flächenmäßig größte Staat Afrikas und vermutlich der mit der größten Armee, ist wichtig für Europas Regierende: als Energielieferant, als Bollwerk gegen Migration, als Makler in der Region. Doch seit über einem Jahr ist in Algerien nichts mehr so wie es war. Anhänger der sogenannten Hirak-Protestbewegung marschieren durch die Straßen und fordern ein Ende des repressiven Regimes. Ihr bisher größter Erfolg: Im Frühjahr 2019 zwangen sie den alten Machthaber Abdelazziz Bouteflika nach zwei Jahrzehnten zum Rückzug. Doch der erhoffte grundlegende Systemwandel danach ist ausgeblieben. Weder ist das alte System in sich zusammengestürzt, noch haben die Machthaber zu massiver Gewalt gegriffen. Die Frage bleibt: Wer hat mehr Durchhaltevermögen - das Regime oder die Protestbewegung?

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Die Entwicklung des Glaubens Wie Religion entstand Wie der Tod in die Welt kam Mythen und die große Menschheitsfrage Das Kalenderblatt 25.3.1911 Brandkatastrophe in New Yorker Textilfabrik Von Isabella Arcucci Die Entwicklung des Glaubens - wie Religion entstand Autor und Regie: Frank Halbach "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort", sagt das Johannes-Evangelium. Das heißt nichts Anderes, als dass das die Religion der Christen göttlichen Ursprungs ist. Aber erhebt nicht jede Religion den Anspruch göttlichen Ursprungs zu sein? Kommt Religion wirklich von Gott? Oder ist sie ein ganz natürliches biologisches Phänomen? Ein Blick auf die verschiedenen Religionen zeigt: Sie verändern sich im Lauf der Geschichte, entwickeln sich weiter. Kann man daher von einer Evolutionsgeschichte der Religionen sprechen? Und wenn Religion "biologisch" in unserem Mensch-Sein angelegt ist, warum und wie ist sie entstanden? Warum gibt es zahlreiche unterschiedliche Religionen, von denen jede für sich Eigenständigkeit entwickelt hat? Welche sozialen und welche Umwelt-Faktoren beeinflussen die Evolution von Religionen? Vor nicht allzu langer Zeit prophezeite die aufgeklärte Wissenschaftswelt das absehbare Verschwinden der Religionen. Doch stattdessen scheint das Religiöse heute mit aller Macht wieder mehr und mehr an Bedeutung zu gewinnen. Nur weil es jemandem nützt? Oder weil Religion Teil des kulturellen Erbes der Menschheit ist? Wie der Tod in die Welt kam - Mythen und die große Menschheitsfrage Autorin: Sylvia Schopf / Regie: Eva Demmelhuber Keine Frage! Wir sind sterblich. Der Tod eine Tatsache. Doch warum? Ist er Strafe für ein Vergehen? Ein Versehen oder Missgeschick? Notwendigkeit oder Schicksal? Denn was, wenn der Mensch unsterblich wäre? In allen Teilen der Welt, in unterschiedlichen Kulturen und Religionen haben Völker - lange vor den (Natur-) Wissenschaften - ihre Antworten auf das Rätsel des Todes formuliert - und zwar in Form von Mythen. Dabei spielen Beobachtungen der Natur wie beispielsweise der Wechsel von Tag und Nacht, der Schlaf als kleiner Bruder des Todes oder der Mond als Symbol für Werden und Vergehen eine Rolle. Auch die Hoffnung und die Sehnsucht, dem Tod entkommen zu können oder einen geliebten Verstorbenen aus dem Totenreich zurückzuholen, wird in den Mythen immer wieder thematisiert. So sind in den verschiedenen Kulturkreisen im Laufe der Zeit poetische und bildkräftige Geschichten entstanden, die auch für uns heute tröstlich sein können im Umgang mit der unfassbaren Tatsache des Todes. Denn möglicherweise geht es - wie der Mondzyklus zeigt - um ein Werden, Vergehen und Wiederkommen. Und auch auf jede Nacht folgt ein neuer Tag ... Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

18.30 Uhr
radioMikro

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Klara malt Das Krickelkrackel Von Christa Kempter Erzählt von Luise Kinseher Wenn Klara mit Tante Jennys Malsachen mal, passieren merkwürdige Dinge: Heute hat Klara zu nichts Lust. Sie kritzelt einfach etwas auf das Papier und lernt ein sehr merkwürdiges Wesen kennen.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
radioKrimi

Der Weibsteufel Von Karl Schönherr Mit Gerti Drassl, Hannes Perkmann und Harald Windisch Bearbeitung: Ursula Scheidle Komposition: Stefan Fraunberger Regie: Ursula Scheidle ORF/SWR 2019 Der Wunsch nach einem erfüllten Leben. "Der Mann. Sein Weib. Ein junger Grenzjäger. Schauplatz: Eine Stube." Es ist eine Geschichte mit einfachem Plot, die zwischen den Worten ihre Vielschichtigkeit und Komplexität offenlegt, und es ist eine zeitlose Geschichte, denn die Bedürfnisse ihrer drei namenlosen, typisierten Figuren könnten nicht menschlicher sein. Sie kämpfen um Status, Anerkennung, Ehre und um bzw. gegen die Bedürfnisse ihrer Sexualität: Ein mittelloses Paar mit unerfülltem Kinderwunsch will durch kriminelle Machenschaften zu Geld kommen. Als der Mann erfährt, dass ein Grenzjäger auf sein Weib angesetzt wird, um ihnen auf die Schliche zu kommen, verlangt er von seiner Frau, den Spieß umzudrehen und mit dem Beamten zu flirten. Zunächst spielt seine Frau mit, bis sie schließlich, mehrfach verraten, zur Einzelkämpferin wird und sich gegen beide Männer stellt. Karl Schönherr (1867- 1943), Arzt und Dramatiker. Weitere Stücke "Der Judas von Tirol" (1897), "Die Bildschnitzer" (1900), "Glaube und Heimat" (1910). "Der Weibsteufel" (1914) wurde mehrfach verfilmt, zuletzt 2012 von Florian Flicker unter dem Titel "Grenzgänger".

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Dossier Politik

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zur Fastenzeit Monika Tremel und Kalenderblatt 26.3.1898 - Paul Kruger gründet Tierreservat

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Jan Koetsier: Tänze (Stephanie Meitzner, Harfe; Magdalena Meitzner, Marimbaphon); Joseph Haas: Streichquartett, op. 50 (Diogenes Quartett); Wilhelm Killmayer: "Pas de deux classique" (Münchner Rundfunkorchester: Wilhelm Killmayer); Paul Engel: "Sonogramm" (Christos Kanettis, Violine; Alfons Kontarsky, Klavier); Hans Melchior Brugk: Klavierkonzert Es-Dur, op. 50 (Hildegard Stenda, Klavier; Münchner Rundfunkorchester: Dieter Roßberg)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Antonín Dvorák: Streicherserenade E-Dur, op. 22 (Deutsche Streicherphilharmonie: Michael Sanderling); Ludwig van Beethoven: Sextett Es-Dur, op. 81 b (Vladimir Schambasov, Hermann Baumann, Horn; Gewandhaus-Quartett); Christoph Graupner: Ouvertüre F-Dur (Ars Antiqua Austria: Gunar Letzbor); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert C-Dur, KV 246 - "Lützow-Konzert" (Orchestre de Chambre de Lausanne, Klavier und Leitung: Christian Zacharias); Ottorino Respighi: Preludio, corale e fuga (BBC Philharmonic Manchester: Gianandrea Noseda)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Friedrich Wilhelm Michael Kalkbrenner: Adagio und Allegro di bravura, op. 102 (Tasmanian Symphony Orchestra, Klavier und Leitung: Howard Shelley); Friedrich Schneider: Symphonie Nr. 16 A-Dur (Anhaltische Philharmonie Dessau: Markus L. Frank); Michael Haydn: Trompetenkonzert D-Dur (Gábor Boldoczki, Trompete; Zürcher Kammerorchester: Howard Griffiths)

04.58 Uhr
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