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Bayerisches Feuilleton

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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
radioWelt

mit Gedanken zur Fastenzeit Monika Tremel 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Der tropische Regenwald Bedrohter Klimapuffer Erdsystemforschung Eine Medizin für die Erde Das Kalenderblatt 26.3.1898 Paul Kruger gründet Tierreservat Von Silke Wolfrum Der tropische Regenwald - bedrohter Klimapuffer Autor: Bernd-Uwe Gutknecht / Regie: Der Dschungel schrumpft jedes Jahr um viele Quadrat-Kilometer: in Brasilien, Indonesien, Kongo und anderen Ländern, die auf Höhe des Äquators liegen. Wo noch vor einigen Jahren dichter Regenwald war, sind heute Vieh-Weiden, Monokultur-Plantagen, Erdgas- oder Edelstein-Minen. Der Regenwald ist reich an Bodenschätzen und teurem Tropenholz. Vor allem bietet er Raum, um auf lukrativen Plantagen Soja oder Palmöl zu gewinnen. Auch der weltweite Fleischverbrauch setzt dem Regenwald zu, da immer mehr Weideflächen gebraucht werden. Damit vernichtet der Mensch nicht nur Natur und Artenvielfalt, sondern auch seine eigene Lebensgrundlage. Denn tropische Regenwälder gelten als "grüne Lunge" der Erde, sie sind neben den Weltmeeren die wichtigsten Sauerstoff-Lieferanten des Planeten. Ausgerechnet die Länder mit den größten Regenwald-Flächen unternehmen wenig im Kampf gegen die illegale Abholzung. Initiativen kommen meist von außerhalb und werden von den betreffenden Staaten kaum unterstützt. Oftmals haben die Bewohner der Regenwälder keine Alternativen zur Brandrodung - oder aber sie werden von Holzverarbeitungsfirmen oder Minengesellschaften regelrecht vertrieben. Umweltschützer warnen vor einer Katastrophe, wenn diesem vom Menschen verursachten "Waldsterben" nicht Einhalt geboten wird. Erdsystemforschung - eine Medizin für die Erde Autor: Hellmuth Nordwig / Regie: Sabine Kienhöfer Wäre die Erde ein Lebewesen, die Diagnose wäre eindeutig: unser Planet ist krank. Und die Ursache ist ebenso offensichtlich: der Mensch. Die Erde hat Fieber - Folge des menschengemachten Klimawandels. Rohstoffe werden geplündert, Arten verschwinden. Längst sagen Fachleute: Diese Symptome der kranken Erde haben miteinander zu tun. Eines bedingt das andere, denn die Erde ist ein System. Und wenn man an einem Rädchen dreht, kann das ungeahnte Folgen haben. Genau wie bei einem Patienten, wenn der Arzt etwa nur "den Blutdruck" behandelt, aber nicht den Menschen als Ganzen. Es gilt also, eine ganzheitliche Medizin für das Erdsystem zu entwickeln. Zumindest muss die Folgen für das Klima, die Ressourcen und die Biodiversität im Blick haben, wer sich an Eingriffen versuchen will. Nicht zuletzt steht auch der Mensch selbst im Mittelpunkt der systemischen Betrachtung. Wie kann erreicht werden, dass "die Menschheit" sinnvolle und zugleich gerechte Entscheidungen trifft, um die Zukunft der Erde zu sichern? Moderation und Redaktion: Iska Schreglmann

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Steigerwald-Streit - der ewige Kampf um alte Buchen Von Kirsten Zesewitz und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Der Affe in Indien Mal Gott, mal Last Tierkulte in den Hindu-Religionen Verkörperung göttlicher Mächte Das Kalenderblatt 26.3.1898 Paul Kruger gründet Tierreservat Von Silke Wolfrum Der Affe in Indien - mal Gott, mal Last Autorin: Bettina Weiz / Regie: Frank Halbach Von wegen, Affen leben nur im Zoo oder im Wald. In Indien zum Beispiel wohnen sie auch in Dörfern und Städten. Selbst in der Hauptstadt Delhi ziehen sie in großen Horden umher - manche Bewohner halten sie sogar für die wahren Herrscher der Stadt. Mit Begeisterung rutschen und schaukeln die Tiere auf Spielplätzen, klauen Essen aus Küchen - und stellen mit gefletschten Zähnen klar, welcher Park ihrer Ansicht nach ihnen gehört. Sie werden gefürchtet, denn Ihre Bisse tun weh und können Krankheiten übertragen, und es gibt eine eigene Industrie von Affenfängern. Aber die cleveren Primaten werden auch verehrt. Gläubige füttern sie regelmäßig; ihnen sind die schlauen Tiere heilig, so wie Hanuman, der Star eines großen, alten Epos'. Seine überlebensgroßen Statuen gestalten die Landschaft wie in Deutschland Kirchtürme. Tierkulte in den Hindu-Religionen - Verkörperung göttlicher Mächte Autorin: Margarete Blümel / Regie: Christiane Klenz In mancherlei Hinsicht werden Tiere in den Hindu-Religionen ähnlich wahrgenommen wie Menschen. Hindus schreiben ihnen eine unsterbliche Seele zu, die nach unwägbaren Geschehnissen in früheren Existenzen als Tier wiedergeboren worden ist. Diese als Tiere verkörperten Seelen können durch rechtes Handeln religiösen Verdienst erwerben und so ihr Los verbessern. Legenden berichten von frommen Elefanten, die behutsam durch den Wald gehen, um nur ja kein Lebewesen zu verletzen. Dann wieder stürzen sich Hasen in die Flammen, um einen Hungrigen zu nähren, der sich dank dieses Opfers nicht der Tötung einer Kreatur schuldig macht. Es gibt hinduistische Gottheiten, die in Gestalt eines Tieres daherkommen - oder Tiere, die als heilig angesehen werden. Das bekannteste Beispiel dafür ist die Kuh, aber auch Affen und Schlangen etwa genießen diesen Status. Darüber hinaus dienen Tiere Göttern als Vehikel. Gott Brahma zum Beispiel bewegt sich mithilfe einer Gans fort, während der Elefantengott Ganesha eine Ratte zum Reittier hat. Eine fruchtbare Allianz, denn der hochintelligente und mit der Kraft eines Elefanten versehene Ganesha bahnt sich mühelos seinen Weg durchs tiefste Dickicht, während die gewitzte kleine Ratte sich überall durchzubeißen vermag. Moderation: Yvonne Maier Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Die Umstellung der Uhr Wie sinnvoll ist die Sommerzeit? Von Hellmuth Nordwig Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit: Die Uhren werden um eine Stunde vorgestellt. Seit 1980 ist das in Deutschland durchgehend so, eine Nachwirkung der sogenannten Ölkrise in den Siebziger Jahren. Die Politik erhoffte sich damals, dass durch die Zeitumstellung Energie gespart wird. Doch das ist nicht eingetreten. Trotzdem ist uns in ganz Europa die Sommerzeit erhalten geblieben, und eine nicht repräsentative Umfrage zeigt: Manche wollen sie sogar dauerhaft einführen. Vielleicht wegen der Aussicht, länger im Jahr im Hellen im Biergarten zu sitzen oder abends Sport zu treiben. Dass man dafür morgens früher aufstehen muss, wird dabei häufig vergessen. Inzwischen melden sich immer mehr Wissenschaftler zu Wort, die ganz für die Abschaffung der Sommerzeit plädieren. Unsere innere Uhr komme aus dem Takt, sagen sie. Schlafstörungen seien die Folge, gerade bei Jugendlichen. Tatsächlich weiß die Forschung inzwischen viel mehr darüber als noch vor 40 Jahren, wie wichtig es für die Gesundheit ist, dass wir morgens genug Licht bekommen und dass uns abends Dunkelheit das Signal zum Zubettgehen vermittelt. Doch nicht alle halten die wissenschaftlichen Daten für eindeutig genug, um sich klar gegen die Zeitumstellung auszusprechen. Redaktion: Thomas Morawetz

18.30 Uhr
radioMikro

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Klara malt Das Huhn Von Christa Kempter Erzählt von Luise Kinseher Wenn Klara mit Tante Jennys Malsachen malt, passieren merkwürdige Dinge: Weil Klara Hühner mag, malt sie heute ein Huhn. Doch dieses Huhn hat wirklich einen Vogel mit seinen vielen Sonderwünschen.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Ende der Zivilisation, kein Schritt weiter Marlen Haushofers Roman über eine rätselhafte, durchsichtige Wand sperrt radikal alles aus, was wir für "Alltag" halten Zweiteilige Lesung mit Elisabeth Schwarz

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zur Fastenzeit Monika Tremel und Kalenderblatt 27.3.1871 - Das erste Länderspiel im Rugby gewinnt Schottland

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Ernst Kutzer: Klaviertrio, op. 101 (Elisabeth Schwarz, Klavier; Erich Keller, Violine; Ulrich Bode, Violoncello); Ulrich Bruggner: Sonate G-Dur (Gerhard Seitz, Violine; Leonard Hokanson, Klavier); Stephan Wunderlich: "Milbertshofen Abtstraße" (Stephan Wunderlich, Realisation); Alfred von Beckerath: "Coburger Deutsche Messe" (Hans-Jürgen Richter, Orgel; Chorvereinigung Weidhausen: Heinz May); Rochus Gebhardt: Kammerkonzert Nr. 1 (Nürnberger Symphoniker: Hanns Reinartz)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert B-Dur, Wq 164 (Machiko Takahashi, Flöte; Concertgebouw-Kammerorchester Amsterdam: Roland Kieft); Robert Schumann: Klavierquartett Es-Dur, op. 47 (Hariolf Schlichtig, Viola; Trio Parnassus); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 97 C-Dur (London Symphony Orchestra: Colin Davis); Percy Grainger: "In a Nutshell-Suite" (Martin Jones, Klavier); Jean Sibelius: "Der Sturm", Suite Nr. 1 (Göteborger Sinfoniker: Neeme Järvi)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Jean-Philippe Rameau: "Les Boréades", Ouvertüre (Le Concert des Nations: Jordi Savall); Carl Loewe: Streichquartett B-Dur, op. 24, Nr. 3 (Hallensia Quartett); Ottorino Respighi: "La boutique fantasque" (Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner)

04.58 Uhr
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