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Feiertag

Fallen gelassen Wie die evangelische Kirche in der NS-Zeit mit Christen jüdischer Herkunft umging Pfarrer Martin Vorländer, Frankfurt am Main Evangelische Kirche

07.30 Uhr
Kakadu für Frühaufsteher

Erzählung Die Welt ist seltsam Gedichte von Lisa Loviscach, Martin Auer, Mustafa Haikal u.a. Ab 7 Jahre Von Karin Hahn Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012 Moderation: Tim Wiese Kinder stellen Gedichte vor, die einen eigenen Blick auf die Welt werfen. Für Erwachsene ist die Welt klar strukturiert und organisiert. Alles lässt sich erklären und begründen. Kinder erleben die Welt jedoch anders. Geheimnisvoll, merkwürdig und eigenartigen Gesetzen folgend. Sie stellen eigene Überlegungen an. Wie wäre die Welt, wenn Mäuse so groß wie Hunde wären? Bin ich noch ich, wenn meine Mutter mich neu eingekleidet hat? Ist grün wirklich grün und nicht, mit den Augen eines anderen gesehen, in Wahrheit blau? Wie gut, dass es Gedichte gibt, die diese Gedanken aufgreifen, mit ihnen spielen. In Gedichten darf gefragt werden: "Ja, aber wenn ...?" Und wir begreifen: Die Welt ist seltsam.

08.00 Uhr
Nachrichten

08.05 Uhr
Kakadu

Kinderhörspiel Der Schatzhüter im Burgwall Von Holger Teschke Ab 8 Jahre Regie: Gerda Zschiedrich Komposition: Hermann Naehring Mit: Henry Hübchen, Klaus Piontek, Arno Wyzniewski, Klaus Manchen, Martin Seifert, Astrid Meyerfeld, Gisa Stoll, Nadja Engel u. a. Produktion: Funkhaus Berlin 1991 Moderation: Tim Wiese Auf der Insel lebte einst ein alter Fürst, der sich weigerte zu sterben. Bis Gevatter Tod auf die Insel geschickt wurde. Im Keller seiner großen Burg auf der Insel Rügen saß vor vielen, vielen Jahren ein alter Fürst auf einem großen Berg von Goldstücken. Er zählte sie Tag und Nacht und überlegte dabei, wie er noch mehr bekommen könnte. Er mochte sein Gold so sehr, dass er nicht sterben wollte. Da wurde Gevatter Tod auf die Insel geschickt, er sollte den Fürsten endlich holen. Der Weg über die Insel war beschwerlich. Eine verliebte Magd, zwei alte Zaunpfähle und ein Wassermann halfen Gevatter Tod immer wieder auf die Beine. So stand er schließlich vor dem alten Fürsten. Und der war so scheußlich, dass selbst Gevatter Tod ihn nur widerwillig mit sich nahm. Holger Teschke, geboren 1958 in Bergen/Rügen. Lebt als freier Autor in Berlin und New York. Schreibt Lyrik, Theatertexte, Hörspiele und Prosa.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kakadu

Magazin Moderation: Tim Wiese 08 00 22 54 22 54

09.30 Uhr
Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Plus Eins

11.00 Uhr
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11.59 Uhr
Freiheitsglocke

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages

12.30 Uhr
Die Reportage

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Sein und Streit

Das Philosophiemagazin

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Religionen

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Interpretationen

Musikalische Monolithen Die Klaviersonaten von Galina Ustwolskaja Gast: Markus Hinterhäuser, Pianist und Intendant der Salzburger Festspiele Moderation: Margarete Zander

16.00 Uhr
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17.00 Uhr
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17.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages

17.30 Uhr
Nachspiel

Das Sportmagazin

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Nachspiel

Fördern, fordern, führen Trainerinnen im Spitzensport Von Carolin Kuban Die Aufgaben von Trainerinnen und Trainern sind vielseitig. Mit großem Einfühlungsvermögen müssen sie ihre Schützlinge anleiten, motivieren, fordern, fördern und zu Höchstleistungen führen. Nur so kann der Sprung aufs Treppchen gelingen. Was auffällt: die Dominanz der Männer in dieser Branche. Ein Mann, der ein Damenteam trainiert? Normal. Eine Frau, die eine Herrenmannschaft anleitet? Sensationell. Vor allem im Spitzensport. Aber auch in den unteren Klassen. Als Inka Grings im April dieses Jahres als erste Frau einen Fußball-Regionalligisten, den SV Straelen, übernimmt, ist das mediale Interesse immens. Woran liegt es, dass so wenige Frauen einen Trainerinnen-Job machen? Auf der Ebene der Bundestrainer besetzen sie nur ein Zehntel aller Stellen.

18.30 Uhr
Hörspiel

AUTOS Nach dem Theaterstück von Enis Maci Radiofassung und Regie: Giuseppe Maio Mit: Amelle Schwerk, Matthias Rheinheimer, Toni Jessen, Julius Stucke, Melina von Gagern, Luise Wolfram, Tilla Kratochwil, Rainer Strecker, Susanne Bormann, Max Hegewald, Sandra Borgmann, Tobias Dutschke, Lisa Hrdina, Alexander Ebeert, Volker Wackermann, Florian Lukas, Christian Gaul, Meike Rötzer, Achim Buch, Hans Löw, Thomas Niehaus, Amelia Umuhire, Tilo Werner, Stephan Schadt Komposition: Andreas Bick Ton: Martin Eichberg Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 77'19 (Ursendung) Die Straße ist ein Universum, das Auto "unsere Blechhaut". Eine Frau und ein Mann fahren die ehemalige Gastarbeiterroute ihrer Eltern nach. In ihre Familienerinnerungen mischen sich Stimmen aus dem Radio. Anschließend: Lene Albrecht im Gespräch mit Enis Maci (gekürzt) Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 9'42 Die Straße ist ein Universum, das Auto unsere Blechhaut. Eine Frau und ein Mann fahren die ehemalige Gastarbeiterroute ihrer Eltern nach. In die traumatischen Erinnerungen ihrer Familiengeschichte mischen sich Stimmen aus dem Radio. Es kreuzen sich die Biografien verstoßener Söhne, eines verschollenen Castingshow-Stars, eines albanischen Punks und jener jungen Tschechin, die als erster Mensch vorsätzlich einen LKW in eine Menschenmenge steuerte. Enis Maci, geboren 1993 in Gelsenkirchen, hat Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Kultursoziologie an der London School of Economics studiert. In der Spielzeit 2018/19 ist sie Hausautorin am Nationaltheater Mannheim. Ihr Stückentwurf "Mitwisser" wurde 2017 mit dem Hans-Gratzer-Stipendium ausgezeichnet, 2018 uraufgeführt und zu den Mülheimer Theatertagen 2019 eingeladen. "AUTOS" wurde 2019 am Schauspielhaus Wien uraufgeführt. Enis Maci wurde von "Theater heute" zur "Nachwuchsautorin des Jahres 2018" gewählt und mit dem Literaturpreis "Text & Sprache" 2019 des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet. 2018 erschien ihr Essayband "Eiscafé Europa". AUTOS

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Philharmonie Berlin Aufzeichnung vom Nachmittag Antonín Dvorák Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53 Josef Suk ,Pohádka léta - Ein Sommermärchen' Sinfonisches Poem für großes Orchester op. 29 Josef Špacek, Violine Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Leitung: Jakub Hrùsa Das Violinkonzert von Antonín Dvorák lohnt die Entdeckung. Der angeblich "böhmische Musikant" erweist sich hier als exzellenter Klangvirtuose, die musikalische Entwicklung birgt geradezu impressionistische Zaubereien. Im zweiten Teil dann Josef Suks "Sommermärchen". Wir bleiben damit gewissermaßen in der Familie, war doch Suk mit der Dvorák-Tochter Otylka verheiratet. Seine Zeit mit Otylka verstand Suk als ein Sommermärchen, seine geliebte Frau war aber plötzlich gestorben. Im "Sommermärchen" verarbeitet er darüber hinaus noch den Tod des geliebten Schwiegervaters - doppelte Trauerarbeit also. Josef Suk komponiert, was ihn persönlich betroffen macht. Dieses Dreiviertelstundenwerk zieht in Anspruch und Inhalt mit Werken des frühen 20. Jahrhunderts gleich, die wir ungleich besser kennen, mit Mahler, Debussy, Skrjabin und Strauss. Phänomenal ist, wie auch Josef Suk bei dieser hochkomplexen Musik sein böhmisches Musikantentum nicht verleugnen kann. Das Konzert könnte man mit Hölderlins "Komm in's Offene, Freund!" überschreiben, es ist erhellende Horizonterweiterung.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Literatur

Minima Poetica von der Kölner Poetica 6 Widerstand, Widerspruch, ja: Widerspinst Mit Jan Wagner u.a. Aufzeichnung der Eröffnungsveranstaltung vom 20.01.2020 Sieben Autorinnen und Autoren aus aller Welt reisen an zur sechsten Poetica in Köln. Sie stellen sich am Eröffnungsabend mit Lesungen und im Gespräch mit dem Kurator Jan Wagner vor. Das Fest der Weltpoesie widmet sich der Fähigkeit des Standhaltens: Als Resistenz kann der Härtegrad eines Gegenstands bezeichnet werden, die Widerstandsfähigkeit eines Lebewesens gegenüber Einwirkungen von außen, schließlich der Widerstand gegen eine Lage, einen Menschen, eine Gruppe von Menschen. Alle drei Bedeutungen lassen sich ohne weiteres auf die Poesie übertragen, die gefestigt genug sein will, um dem Vergehen zu trotzen. Mit einer störrischen Beharrlichkeit scheint sie nachgerade immun zu sein gegen den flüchtigen Zeitgeist und alle modischen Ismen - und ist also ein Gegenentwurf zum Status quo, ein Widerspruch, ein Widerspinst.

23.00 Uhr
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23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

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Das Podcastmagazin

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Tonart

Klassik Moderation: Ulrike Klobes

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